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French Toast: der schnelle Frühstücks-Klassiker

von Rene

Rezept

Ob schnelles Frühstück, süßer Nachtisch oder leckerer Snack für zwischendurch: Einem goldbraunen French Toast kann kaum jemand widerstehen. Schon gewusst? Es ist einfach zuzubereiten und in wenigen Minuten fertig gebacken. Wenn Du möchtest, kannst Du das Grundrezept durch viele köstliche Zutaten erweitern.
4.90 aus 568 Bewertungen
Vorbereitung 5 Min.
Zubereitung 15 Min.
Gesamt 20 Min.
Gericht Dessert, Hauptgericht
Menge 6 Stück
Kalorien 57 kcal

Küchenhelfer

  • Rührschüssel
  • Schneebesen
  • flache Schüssel oder Auflaufform
  • große Pfanne

Zutaten
  

  • 6 Scheiben Toastbrot
  • 200 ml Milch 3,5 %
  • 3 Eier Größe M
  • 3 EL Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
 

  • Wenn Du Dein Brot nicht ganz frisch verarbeiten willst, legst Du 6 Scheiben Toastbrot am Abend vorher offen auf einen Teller. Es ist dann etwas fester und zerfällt nicht so leicht.
  • Zuerst gießt Du 200 ml Milch in eine Rührschüssel. Dann schlägst Du drei Eier in die Milch und verquirlst alles mit einem Schneebesen.
  • In die Milch-Ei-Marinade gibst Du 3 EL Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 TL Zimt und 1 Prise Salz. Alle Zutaten sehr gut miteinander vermischen.
  • Du erhitzt in einer großen Pfanne 2 EL Butter. Die Temperatur darf nicht zu hoch sein, damit die Butter nicht dunkel wird.
  • Während die Butter heiß wird, füllst Du die Milch-Ei-Marinade in eine flache Schüssel oder Auflaufform um und weichst 2 Scheiben Toastbrot von beiden Seiten ein. Das Brot soll sich vollständig vollsaugen, darf aber nicht zu weich werden.
  • Danach bäckst Du die Scheiben auf jeder Seite etwa 2-3 Minuten, bis sie goldbraun sind.
  • Die fertigen Scheiben legst Du auf einen Teller und hältst sie in der Backröhre warm.
  • Alle anderen Toastbrotscheiben auf die gleiche Weise einweichen und backen. Bei Bedarf mehr Butter in die Pfanne geben.
  • Vor dem Servieren bestäubst Du die Scheiben mit etwas Puderzucker.

Gut zu Wissen

  • Wenn Du braunen Zucker hast, kannst Du auch diesen verwenden. Sein leicht malziges Aroma passt sehr gut zu dem gerösteten Brot.
  • Falls Du keine Pfanne hast, in die zwei Scheiben passen, bäckst Du die Scheiben einzeln nacheinander. In diesem Fall solltest Du die Brotscheiben auch einzeln einweichen, damit nicht eine Scheibe zu lange in der Milch-Ei-Marinade bleibt, während Du gerade eine andere bäckst.
  • Die fertig gebackenen Brotscheiben kannst Du auch auf einen vorgewärmten Teller legen und mit einem Stück Alufolie abdecken. Dann kühlen sie nicht aus, bis alle Scheiben fertig sind.
  • Vanille und Zimt sind nicht die einzigen Geschmackszutaten, die in ein French-Toast-Rezept passen. Du kannst zum Beispiel zusätzlich eine Prise Muskat oder Kardamom verwenden. Weitere Möglichkeiten sind Zitronen- oder Orangenschale oder etwas frisch geriebener Ingwer.

Nährwerte

Kalorien: 57kcalKohlenhydrate: 3gEiweiß: 4gFett: 3gCholesterin: 86mgZucker: 2gCalcium: 52mgEisen: 1mg
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Was ist French Toast?

Das klassische Rezept besteht aus Toast- oder Weißbrot, das in einer gesüßten Mischung aus Eiern und Milch eingeweicht und anschließend ausgebacken wird. Diese Zubereitungsform hat eine sehr lange Tradition. Bereits bei den Römern gibt es ein Rezept unter der Bezeichnung aliter dulcia – übersetzt: eine andere Süßspeise -, das im Prinzip die Zubereitung eines French Toasts beschreibt. In traditionellen deutschen Kochbüchern finden sich ähnliche Rezepte unter dem Namen Arme Ritter. Es ließ sich hervorragend verwenden, um altes Brot zu einem leckeren, nahrhaften Gericht zu verarbeiten. Reiche Ritter gibt es übrigens auch. Dabei werden zwei Brotscheiben gefüllt, beispielsweise mit Konfitüre, Kompott, Nusscreme oder Marzipan.

Das getränkte, gebackene Weißbrot ist in ganz Europa bekannt. In Frankreich heißt es pain perdu, verlorenes Brot. Die Niederländer nennen es Wentelteefje, die Österreicher Pofesen und die Portugiesen Rabanadas. Im englischsprachigen Raum ist es ein Frühstücks-Klassiker und in den Restaurants auf der Frühstückskarte zu finden. Jeder, der regelmäßig selbst kocht, kennt ein Rezept. Für ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück oder einen Brunch muss es allerdings mehr als das einfache Grundrezept sein. Das knusprige Brot wird gerne mit Ahornsirup, Früchten, Konfitüre oder anderen Zutaten serviert.

Welches Brot ist das beste für French Toast?

Die wichtigste Eigenschaft, die das Brot für dieses Rezept benötigt, ist eine gute Saugfähigkeit. Daher eignen sich Toastbrotscheiben oder feines Weißbrot sehr gut. Normales Toastbrot aus dem Supermarktregal ist allerdings relativ dünn. Hier musst Du aufpassen, dass es nicht zu stark durchweicht und die Scheibe reißt, wenn Du sie in die Pfanne legen willst. Unter der Bezeichnung Sandwichtoast erhältst Du größere Scheiben als beim normalen Toastbrot.

Viele Fans des French Toasts bevorzugen, einen Brotlaib – beispielsweise ein Kastenweißbrot – zu kaufen. Das hat den Vorteil, dass Du selbst entscheidest, wie dick die Scheiben sind. Je dicker Du sie schneidest, umso mehr Marinade nehmen sie auf. Einige Brotsorten haben eine weiche Rinde, andere härtere. Wenn Du Bedenken hast, dass sie beim Backen zu hart wird, entfernst Du sie, wenn Du die Scheiben zurechtschneidest. Feinschmecker nehmen statt Brot gerne Hefeteig-Backwaren wie Brioche oder Hefezopf.

Zucker, Zimt, Vanille – eine verführerische Kombination

Diese drei Zutaten machen die gebackenen Weißbrotscheiben zur verführerischen Köstlichkeit: Zimt, Zucker und Vanille. Bei jeder dieser Zutaten stehen Dir mehrere Möglichkeiten offen, die Du für das French-Toast-Rezept verwenden kannst.

Zucker: Für das Rezept eignet sich einfacher, feiner Haushaltszucker. Er schmeckt neutral-süß. Im Gegensatz dazu hat brauner Zucker einen süßlich-malzigen Eigengeschmack. Bezüglich der Herstellung sind sich brauner und weißer Zucker sehr ähnlich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass beim weißen Zucker alle Melasse-Reste, die im Laufe der Zuckerproduktion entstehen, entfernt sind. Beim braunen Zucker ist die Melasse noch vorhanden. Sie gibt ihm seine Farbe und das typische Aroma. Brauner und weißer Zucker bestehen daher aus denselben Rohstoffen. Nur der letzte Produktionsschritt fehlt bei der braunen Variante.

Vanille: Der Vanillezucker im Rezept gibt der Milch-Ei-Marinade ein leichtes Vanillearoma. Er ist mit echter Vanille versetzt. Preiswerter ist Vanillinzucker, der ein künstliches Vanillearoma enthält. In gut sortierten Backabteilungen findest Du außerdem Vanillepaste und Vanilleessenz. Beides eignet sich sehr gut für das French-Toast-Rezept. Wenn Du Dir etwas Besonderes gönnen möchtest, nimmst Du eine echte Vanilleschote. Du ritzt sie der Länge nach ein, schabst mit einem scharfen Messer das Mark heraus und mischst dieses in Deine Milch-Ei-Marinade. Den Rest der Schote schneidest Du in Stückchen und legst sie in ein fest schließendes Gefäß mit Zucker. So stellst Du Vanillezucker selbst her.

Zimt: Zimt ist nicht gleich Zimt. Es lohnt sich, vor dem Kauf von gemahlenen Zimt auf die Verpackung zu schauen, ob es Ceylon-Zimt oder Cassia-Zimt ist. Cassia-Zimt stammt aus China und ist die preiswertere Variante. Er stammt von der Zimtkassie und schmeckt schärfer als der Ceylon-Zimt. Für die Herstellung von Ceylon-Zimt wird die Rinde des echten Zimtbaums genommen. Sie ist die hochwertigere, aromatischere Zimtversion.

French-Toast-Rezept für Genießer: beliebte Toppings und Beilagen

Die einfache Variante des French Toasts ist bereits köstlich. Doch ein üppiges American Breakfast oder die Rezepte für Reiche Ritter zeigen, dass es mit weiteren Zutaten noch besser schmeckt. Du hast die Möglichkeit, die weiteren Zutaten zwischen zwei der Brotscheiben zu füllen. In diesem Fall belegst oder bestreichst Du die beiden Brotscheiben und klappst sie zusammen. Anschließend weichst beide Außenseiten dieses Sandwichs ein. Dann bäckst Du Ober und Unterseite, bis sie gebräunt sind.

Alternativ servierst Du die weiteren Zutaten Deiner Wahl als klassisches Topping auf dem Brot oder als Beilage daneben.

Butter und Sirup: Mit Sirup übergossen und mit einem Stückchen Butter wird die süße Spezialität häufig in Amerika serviert. Statt Sirup kannst Du auch Honig nehmen.
Frisches Obst: Hier hast Du die freie Wahl. Äpfel, Birnen, Beeren, Bananen oder exotische Früchte sind eine tolle Ergänzung.
Konfitüre, Kompott oder Fruchtsauce: Alle Fruchtzubereitungen passen hervorragend als Füllung oder Topping.
Sahne oder Schokoladensauce: Diese beiden Zutaten sind vor allem bei Naschkatzen beliebt.

Füllung oder Topping müssen nicht immer süß sein. Wenn Du für Deine Milch-Ei-Marinade nicht zu viel Zucker nimmst, kannst Du zur Abwechslung herzhafte Zutaten verwenden. Bacon und Honig oder Apfel-Zwiebel-Käse sind leckere Kombinationen.

Kann man French Toast einfrieren?

Du hast die Möglichkeit, eine größere Menge an fertig gebackenen French Toasts zuzubereiten und einzufrieren. Vor dem Einfrieren müssen alle Scheiben komplett abkühlen. Dann stapelst Du sie aufeinander und legst zwischen zwei Scheiben jeweils ein Stück Backpapier. Wenn der Stapel gefroren ist, entfernst Du das Backpapier wieder und verpackst die gefrorenen Scheiben in Tiefkühlbeutel. Zum Auftauen erhitzt Du die Scheiben im Ofen, im Toaster oder in der Mikrowelle.

Titelbild von © Jenifoto - stock.adobe.com

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