Home KochrezepteDesserts Grießpudding selber machen: enfach köstlich

Grießpudding selber machen: enfach köstlich

Grießpudding

Rezept

Verführerisch köstlich: Grießpudding zum Dessert. Oder auch für zwischendurch. Die Fertigprodukte aus dem Kühlregal kommen an die selbst gekochte Version bei Weitem nicht heran. Wie schnell und einfach es ist, Grießpudding zu kochen, zeigt Dir dieses Rezept. Mit wenigen Zutaten hast Du jederzeit die Möglichkeit, Dich selbst mit der leckeren Süßspeise zu verwöhnen.
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Vorbereitung 10 Min.
Zubereitung 10 Min.
Kühlen 1 Std.
Gesamt 1 Std. 20 Min.
Menge 4 Portionen
Kalorien 133 kcal

Küchenhelfer

  • 2 Rührschüsseln
  • Handmixer
  • kleine Reibe
  • Kochtopf
  • Schneebesen
  • hitzebeständiger Untersetzer
  • Schüssel oder Portionsschüsseln zum Servieren

Zutaten
  

  • 3 Eier Größe M
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml süße Sahne
  • Saft und Abrieb 1 unbehandelten großen Orange
  • 800 ml Vollmilch
  • 70-80 g Zucker
  • ½ Pck. Vanillezucker
  • 10 g Butter
  • 140 g Weichweizengrieß

Zubereitung
 

  • Zuerst trennst Du 3 Eier der Größe M. Die Eigelbe gibst Du in eine Rührschüssel und stellst sie beiseite. Die Eiweiße gibst Du in eine andere Rührschüssel. Dann streust Du 1 Prise Salz über die Eiweiße und schlägst sie mit einem Handmixer steif. Beiseitestellen.
  • Danach gießt Du 50 ml süße Sahne zu den Eigelben und verrührst beide Zutaten mit dem Handmixer.
  • Du wäschst eine unbehandelte Orange unter warmem Wasser gut ab. Anschließend presst Du den Saft aus und reibst anschließend die Schale mit einer kleinen Küchenreibe ab. 50 ml Saft und den Abrieb beiseitestellen.
  • Wenn alle Zutaten vorbereitet sind, gibst Du 800 ml Milch, 70-80 g Zucker, ½ Pck. Vanillezucker, 10 g Butter und den Orangenabrieb in einen Topf. Du erhitzt die Milch und beginnst mit dem Schneebesen zu rühren. Während des Rührens gießt Du den Orangensaft dazu. Wenn der Topfinhalt kocht, Topf vom Herd nehmen und auf einen hitzebeständigen Untersetzer stellen.
  • Dann gibst Du 140 g Weichweizengrieß in den Topf und rührst so lange, bis sich der Grieß gleichmäßig verteilt hat. 5 Minuten lang ruhen und quellen lassen.
  • Anschließen rührst Du die Sahne-Eigelb-Mischung unter und zum Schluss die steif geschlagenen Eiweiße.
  • Wenn sich im Topf eine gleichmäßige Puddingmasse gebildet hat, füllst Du sie in eine Schüssel oder in Portionsschüsselchen.
  • Grießpudding abkühlen lassen und anschließend für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Gut zu Wissen

  • Je nachdem, wie süß Dein Dessert werden soll, nimmst Du etwas mehr oder etwas weniger Zucker.
  • Andere Zitrusfrüchte eignen sich ebenfalls für das Grießpudding-Rezept, beispielsweise Zitrone oder Grapefruit. Die Grapefruitschale schmeckt oft etwas herb. Wenn Du das nicht möchtest, nimmst Du nur den Saft und dazu Zitronen- oder Orangenschale.
  • Du brauchst etwa 50 ml Saft für das Grießpudding-Rezept. Falls die Orange nicht genügend Saft abgibt, gießt Du etwas Fruchtsaft aus der Flasche dazu. Statt einer Orange kannst Du auch 50 ml eines guten Orangensafts und ½ Pck. Orangenabrieb nehmen.
  • Nur wenn auf dem Päckchen Vanillezucker steht, kannst Du davon ausgehen, dass der Zucker mit echter Vanille gemischt ist. Bei Vanillinzucker weißt Du nur, dass der Zucker mit dem Aromastoff Vanillin versetzt ist. Um ihn zu gewinnen, können Hersteller auf mehrere Methoden zurückgreifen, ohne echte Vanille zu verwenden.
  • Wenn Du den Grießpudding vor dem Servieren stürzen möchtest, kannst Du die Förmchen oder die Schüssel vor dem Befüllen sehr dünn mit etwas Butter ausstreichen und ein wenig Zucker hineinstreuen.

Nährwerte

Kalorien: 133kcalKohlenhydrate: 18gEiweiß: 4gFett: 5gCholesterin: 128mgZucker: 18gCalcium: 19mgEisen: 1mg
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Was ist Grießpudding?

Grießpudding ist eine schnelle, schnittfeste Süßspeise mit Grieß als Hauptzutat. In vielen Fällen ist das Weizengrieß. Doch auch mit Grieß aus anderen Getreidesorten kannst Du Grießpudding kochen. Der fertige Pudding wird in eine Schüssel oder in Förmchen gefüllt. Danach darf er auskühlen. Du kannst ihn entweder in der Schüssel servieren oder ihn nach dem Abkühlen auf einen Teller stürzen. Pudding mit Weichweizengrieß ist ein beliebtes Dessert. Doch er schmeckt auch als Zwischenmahlzeit oder als süßes Hauptgericht.

Ähnliche Desserts sind Grießflammeri und Grießbrei. Grießflammeri unterscheidet sich vom -pudding darin, dass Stärkemehl für die Bindung sorgt. So gesehen ist jeder Instant-Pudding genau genommen ein Flammeri. Grießbrei wird im Vergleich zu Grießpudding mit einem höheren Anteil an Milch zubereitet und meistens warm mit Zucker und Zimt serviert. Im Sommer schmeckt er übrigens auch kalt sehr gut.

Wie koche ich Grießpudding?

Ein Pudding mit Grieß als Hauptzutat unterscheidet sich in der Zubereitung nicht wesentlich von anderen Puddings. Der Begriff Pudding selbst bezeichnet nicht immer Süßspeisen, wie ein Blick in britische Rezepte zeigt. Der schottische Bloodpudding erinnert ein wenig an unsere Blutwürste oder an roten Presssack. Zu Weihnachten wird traditionell Plumpudding zubereitet, der unserem Früchtebrot ähnelt. Yorkshire Pudding ist eine pikant gefüllte Pastete. Allen gemeinsam ist eine zunächst flüssige oder weiche Masse, die traditionell im Wasserbad oder in der Backröhre zubereitet wird. Erst mit der Verbreitung von Instant-Pudding änderte sich dies. Um Grießpudding zu kochen, brauchst Du nur einen normalen Kochtopf.

Ein süßer Pudding besteht aus einer Grundmasse von Zucker, Weizenmehl, Butter und Milch. Damit sie fest wird, werden Eier zur Masse gegeben. Um Grießpudding zu kochen, verwendest Du statt des Mehls Grieß. Der Pudding erhält dadurch eine etwas festere Konsistenz als ein normaler Sahne-, Vanille- oder Schokoladenpudding. Die Arbeitsschritte sind einfach: Zuerst lässt Du die Grundzutaten einmal aufkochen, dann etwas quellen und zum Schluss kommen die Eier dazu. Wenn Du die Eier trennst und den Eischnee getrennt unterhebst, wird der Pudding etwas lockerer.

Was ist Grieß genau?

Grieß ist ein Getreideprodukt, das – ebenso wie Mehl – beim Mahlen des Getreidekorns entsteht. Er ist eine Mischung aus Eiweiß und Stärke. Deswegen sind die Grießkörner fester und größer als die fein vermahlenen Mehlpartikel. Je nachdem, wie stark das Getreidekorn gemahlen wird, entsteht groberer oder feiner Grieß. Beim Ausmahlen von Grieß fällt ein Anteil von Mehl an, das anschließend ausgesiebt wird.

Bei Weizengrieß gibt es zwei Hauptsorten:

Hartweizengrieß: Für diesen Grieß wird eine bestimmte Weizenart verwendet: der Hart- oder Durum-Weizen. Im Vergleich mit Weichweizensorten enthält er weniger Gluten und mehr Protein. Daher weist er bestimmte Kocheigenschaften auf und eignet sich besonders gut für bestimmte Rezepte. Zu den typischen Gerichten aus Hartweizen zählen Bulgur oder Couscous. Auch die meisten italienischen Pastasorten sind aus Hartweizen hergestellt.

Weichweizengrieß: In Europa wird vor allem Weichweizen angebaut und verwendet: Mehl, Kleie, Stärke – im Lebensmittelregal findest Du viele Produkte aus dieser Art von Weizen. Er dient auch als Grundlage für das Bierbrauen. Für das Grießpudding-Rezept brauchst Du Weichweizengrieß, da er schneller zerkocht als Hartweizengrieß und besser quillt.

Grießpudding servieren – einige Vorschläge

Bereits der süße Pudding ist köstlich. Mit Früchten, Schokolade oder Nüssen schmeckt er noch viel besser. Probiere es einmal mit einer der folgenden Zutaten oder einer Kombination aus mehreren:

  • Frisches Obst: Früchte der Saison sind die einfachste Möglichkeit, noch einige lecker Akzente zu setzen. Mandarinenspalten, Erdbeerscheiben oder halbierte Kirschen – zu Grießpudding passt alles. Wenn Du möchtest, bestreust Du sie mit etwas Zimt und Zucker.
  • Früchtekompott oder -mus: Gekochtes Obst schmeckt ebenfalls köstlich zum Grießpudding. Selbstgemachtes Zwetschgen- oder Apfelmus, Birnen- oder Beerenkompott: Du kannst nehmen, was Du gerade im Haus hast.
  • Fruchtsauce: Obst in Form einer Fruchtsauce eignet sich besonders gut, wenn Du den Pudding vor dem Servieren auf einen Dessertteller stürzt. Dann kannst Du reichlich von der Sauce darüber geben und einen Ring rund um den Pudding ziehen.
  • Schokoladensauce und -stückchen: Wer es süß mag, sollte auf Schokolade nicht verzichten. Zum Garnieren des Grießpuddings eignet sich Schokolade in Form von Stückchen, Raspeln oder Sauce. Der intensivere Geschmack von Zartbitterschokolade schmeckt besser zum süßen Dessert als Vollmilch.
  • Nüsse, Mandeln, Samen: Vor allem, wenn Du Dich für eine Sauce entscheidest, sind Sesamsamen, Kokosraspeln, gehackte Mandeln, Wal- oder Haselnüsse ein köstliches Topping für das Dessert.
Titelbild von © pavel siamionov - stock.adobe.com

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