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Frischer Gurkensalat: genial einfach

von Rene
Frisch und lecker: Gurkensalat. Doch wie macht man Gurkensalat eigentlich? Dieses Rezept verrät es Dir. Für das Gurkensalat-Dressing verwendest Du Schmand, Dill und etwas Knoblauch. Das ist natürlich nur eine der vielfältigen Möglichkeiten, den erfrischenden Salat zuzubereiten. Du kannst Dich gerne von den Variationsvorschlägen inspirieren lassen.
4.9 aus 698 Bewertungen
Vorbereitung 10 Min.
Zubereitung 5 Min.
ziehen lassen 15 Min.
Gesamt 30 Min.
Gericht Salat
Menge 4 Portionen
Kalorien 58 kcal

Küchenhelfer

  • Schälmesser oder Sparschäler
  • Gemüsehobel
  • Schüssel
  • Knoblauchpresse

Zutaten
  

  • 1 Gurke
  • Salz
  • 2 EL Essig alternativ Saft ½ Zitrone
  • ½ Gemüsezwiebel
  • ½ Knoblauchzehe
  • 100 g Schmand alternativ Sauerrahm oder Crème fraîche
  • ½ TL Zucker
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • einige Stängel Dill

Zubereitung
 

  • Zuerst bereitest Du die Gurke vor: Du schneidest ein Stück vom Ende mit dem Fruchtansatz ab und ein kleines Stückchen vom runden Ende. Anschließend schälst Du die Gurke mit einem Schälmesser oder Sparschäler.
  • Danach reibst Du die Gurke mit einem Gurkenhobel in eine Schüssel. Du streust 1 gestr. TL Salz über die Gurkenscheiben und mischst es unter die Gurke. 15-20 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser ziehen.
  • Inzwischen schälst Du ½ Gemüsezwiebel und schneidest sie in kleine Stücke. Du halbierst 1 Knoblauchzehe und schälst sie ebenfalls.
  • In einer kleinen Schüssel mischst Du 100 ml Schmand, 2 EL Essig, ½ TL Zucker, 1 Prise Salz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle. Danach gibst Du die Zwiebelstückchen und mit der Knoblauchpresse ½ Knoblauchzehe hinzu. Alles mit einer Gabel gut vermischen und glatt rühren.
  • Von den Dillstängeln entfernst du den harten mittleren Strunk und schneidest den Rest des Dills klein. Den geschnittenen Dill rührst Du in das Schmand-Dressing.
  • Danach gießt Du das Dressing über die Gurkenscheiben und vermengst alles sehr gut. Zum Schluss schmeckst Du den Salat noch einmal ab.
  • Wenn Du Deinen Gurkensalat mit Schmand und Dill gerne sehr kühl isst, stellst Du ihn noch 15 Minuten in den Kühlschrank.

Gut zu Wissen

  • Aus Salatgurken sind die Bitterstoffe weitgehend herausgezüchtet worden. Trotzdem kann es immer einmal passieren, dass eine frische Gurke am Stielansatz etwas bitter schmeckt. Um zu verhindern, dass bittere Gurkenscheiben im Salat landen, probierst Du einfach ein Stückchen vom abgeschnittenen Ende. Falls es unangenehm schmeckt, schneidest Du noch etwas mehr von der Gurke ab.
  • Wenn Du den Salat auch mit einer ungeschälten Gurke zubereiten möchtest, kaufst Du am besten eine unbehandelte Gurke mit dünnen Schalen
  • Der fertige Salat sollte leicht süß-sauer sein. Wie viel Zucker Du genau brauchst, hängt von der Säure des Essigs ab. Beim abschließenden Abschmecken balancierst Du Süße und Säure so aus, wie es Dir schmeckt.
  • Zum Gurkensalat-Dressing passen weitere frische Kräuter. Probiere es einmal mit Borretsch, Schnittlauch, Kresse oder Minze.
  • Der Gurkensaft ist Bestandteil des Dressings. Deswegen lässt Du ihn in der Schüssel. Lediglich wenn Deine Gurkenscheiben sehr viel Flüssigkeit abgeben, gießt Du vor dem Servieren einen Teil des Dressings ab.

Nährwerte

Kalorien: 58kcalKohlenhydrate: 3gEiweiß: 1gFett: 5gCholesterin: 13mgZucker: 2gCalcium: 39mgEisen: 1mg
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Gurken – ein vielseitiges Gemüse


Das erfrischende, wasserreiche Gemüse ist in vielen Regionen der Welt Bestandteil beliebter Gerichte. Ursprünglich stammt die Pflanze vermutlich aus Indien. Inzwischen wird sie fast weltweit im Freiland und in Treibhäusern angebaut. Von diesem wasserreichen Gemüse gibt es zahlreiche unterschiedliche Sorten. Verwandt ist die Gurke mit Kürbissen und Melonen.

Der frische Geschmack und die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten machen die Gurke zu einem äußerst beliebten Nahrungsmittel. Außer dem klassischen Gurkensalat mit Dill und Schmand oder eingelegten Gurken gibt es eine Fülle weiterer Gerichte, in dem das grüne Gemüse eine wesentliche Rolle spielt. Zu den bekanntesten zählen Tzatziki, Gazpacho und Lassi. In Großbritannien werden Sandwiches mit frischen Gurkenscheiben belegt. In Japan sind Gurkenstücke in Sushi zu finden. Ein weiterer Vorteil von Gurken ist, dass sie sich problemlos einlegen und auf diese Weise konservieren lassen. Das Einlegegemüse schmeckt das ganze Jahr über und ist beispielsweise wichtiger Bestandteil von Burgern und Hot Dogs.

Welche Gurken eignen sich für das Gurkensalat-Rezept?

Für Gurkensalat mit Schmand und Dill eignen sich die sogenannten Schlangengurken am besten. Die langen, schlanken Gurken haben relativ dünne Schalen und ein mildes Aroma. Meist stammen sie aus Treibhaus-Anbau. Ihre grüne Farbe zeigt Dir, dass sie vor der Reife geerntet wurden. Eine leckere – aber etwas zeitaufwendige – Alternative für das Gurkensalat-Rezept sind Snackgurken. Sie sind deutlich kleiner, überzeugen jedoch mit einem ausgezeichneten Aroma. Ihre zarten Schalen lassen sich problemlos mitessen.

Die Gurkensorte erfährst Du vor dem Kauf nicht. Allerdings sind Gurken gemäß Ihrer Verwendung eingeteilt. Neben Schlangen- oder Salatgurken findest Du Einlege- und Schmorgurken. Gurken für das Einlegen sind größtenteils Freilandgurken. Die entsprechenden Sorten sind kleiner als die Salatgurken. Im Handel findest Du sie als fertig eingelegte Gewürz- oder Essiggurken, als Gurkenhappen oder als Bestandteil von Mixed Pickles. Die kleinen Cornichons werden besonders frühzeitig geerntet, wenn sie die gewünschte Größe erreicht haben. Frische Einmachgurken kannst Du selbst mit Kräutern und Gewürzen einlegen.

Schmorgurken sind kurz und dick. Ihr Aroma ist kräftig und hat einen leicht bitteren Charakter. Sie sind nicht für den Rohverzehr gedacht. Schalen und Kerne musst Du vor der Zubereitung entfernen. Ihr festes Fruchtfleisch ist ideal zum Kochen und Schmoren. Daher sind sie die beste Wahl, wenn Du Gurkengemüse oder gefüllte Gurken machen möchtest.

Gurken und Dill: eine tolle Kombination

Dill ist ein Küchenkraut mit intensivem Aroma, das nicht jeder mag. Doch im Gurkensalat-Dressing zusammen mit frischen Gurken schmeckt er auch vielen Dill-Skeptikern. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Vorderasien und ist mit Kümmel und Anis verwandt. Ihre gefiederten Blätter und Samen werden schon lange als Gewürz und für medizinische Zwecke verwendet.

Wenn Du Dill für ein Rezept benötigst, hast Du die Wahl zwischen getrockneter und frischer Ware. In Gemüseabteilungen und auf dem Wochenmarkt erhältst Du Bündel frischer Dillspitzen. Da sie sich nur wenige Tage halten, kaufst Du sie am besten kurz bevor Du sie brauchst. Ein Kräutertöpfchen ist eine gute Alternative, die sich lohnt, wenn Du öfter Dill verwendest. Du kannst Dill auch selbst im Garten oder in einem Blumentopf ziehen. Doch das Kraut gilt als eigenwillig. Nach der Aussaat kann es dauern, bis sich die ersten hellgrünen Spitzen zeigen. Umpflanzen lässt sich der Dill nicht gerne und auf falsche Bewässerung reagiert er empfindlich.

Was passt zu Gurkensalat mit Dill?

Deinen Gurkensalat mit Dill schmeckt zu vielen unterschiedlichen Gerichten. Hier sind ein paar Inspirationen:

Aus der schnellen Küche stammt die Kombination Kartoffeln-Ei-Gurkensalat. Dabei hast Du freie Wahl, wie Du die Kartoffeln und Eier zubereiten möchtest. Ofenkartoffeln oder Bratkartoffeln schmecken ebenso gut wie Püree. Die Eier kannst Du als Spiegel- oder Rührei servieren. Mit gebratenen Schinkenwürfel und Zwiebelringen wird die Mahlzeit deftiger.

Grillfleisch: Es gibt gute Gründe, warum Gurkensalat mit Schmand bei so vielen Grillpartys auf dem Tisch steht. Zu frisch gegrilltem Fleisch schmeckt er einfach hervorragend. Das gilt übrigens nicht nur für Rind-, Schweine- oder Geflügelfleisch, sondern auch für Brat- und Grillwürstchen.

Hackfleisch: Dass Gurken und Hackfleisch zusammenpassen, weiß jeder, der schon einmal Hamburger gegessen hat. Bei einem Burger werden meist eingelegte Gurken genommen. Doch Deinen Gurkensalat mit Dill und Schmand kannst Du zu allen Hackfleischgerichten servieren.

Fisch: Ein Blick in die norddeutsche Küche zeigt, dass Fisch, Gurke und Dill eine leckere Zusammenstellung ist. Versuche den Salat einmal zusammen mit Pellkartoffeln und Matjes, mit Fischstäbchen, gebratenem oder gegrilltem Fisch.

Falafel und Reisbällchen: Es muss nicht immer Fisch oder Fleisch sein. Die knusprigen Kichererbsen-Bratlinge aus der arabischen Küche schmecken köstlich zusammen mit dem erfrischenden Salat. Gleiches gilt für gebratene Reisbällchen mit Gemüse.

Wie macht man Gurkensalat einmal anders? – Köstliche Varianten

In der Gurkensaison möchtest Du vielleicht mehr Abwechslung. Sie ist ein guter Zeitpunkt, um folgende Varianten auszuprobieren:

Gurken-Apfel-Salat: Diese Variante ist eine einfache Erweiterung des Rezepts. Zusätzlich schälst, entkernst und würfelst Du einen großen Apfel und mischst ihn unter die Gurken. Säuerliche Sorten wie Braeburn oder Boskop sowie sehr aromatische Äpfel wie Cox Orange eignen sich besonders gut. Statt des Schmand-Dressings kannst Du ein Essig-Öl-Dressing für den Gurken-Apfel-Salat zubereiten.

Gurken-Tomaten-Salat: Damit diese Variante gelingt, benötigst du Tomaten mit einem kräftigen Aroma. Dann wird aus einem einfachen Salat eine köstliche Mahlzeit.

Mit scharfem Gurkensalat-Dressing: Für einen Grillabend im Sommer ist die scharfe Variante des Gurkensalats genau das Richtige. Für die Schärfe sorgen Chiliflocken oder fein geschnittene Chilischoten. Beim Schneiden der Schoten empfiehlt es sich, Einmalhandschuh zu tragen. Dann kommt Deine Haut nicht mit dem hautreizenden Capsaicin in Kontakt. Wie scharf Du den Salat würzen möchtest, bleibt Dir überlassen. Den Zucker im Gurkensalat-Rezept ersetzt Du durch einen TL Honig.

Mit exotischem Gurkensalat-Dressing: statt Schmand und Dill verwendest Du 2 EL Speiseöl – am besten Sesamöl -, 1 EL Sojasauce und fein gewürfelten Ingwer. Außerdem kannst Du bei diesem Dressing mehr Knoblauch nehmen. Vor dem Servieren bestreust Du den Salat mit Sesamsamen.

Mit Feta: Mit etwas Feta machst Du aus Deiner Beilage einen sommerlichen Snack. Dafür zerkleinerst Du die gewünschte Menge Feta grob und verteilst die Stücke auf dem Salat. Zusammen mit frischem Weißbrot ergibt das eine leichte Mahlzeit.

Titelbild von © nata_vkusidey - stock.adobe.com

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