Home KochrezepteAufläufe & Gratins Ratatouille Auflauf ganz einfach

Ratatouille Auflauf ganz einfach

von Rene
Mediterranen Genuss verspricht der leckere Ratatouille-Auflauf. Frische Gemüse, Kräuter und würziger Käse sind eine tolle Kombination. Besonders aromatisch ist das Gericht im Sommer, wenn viele der Zutaten Saison haben. Das Schönste daran: Der Auflauf lässt sich ganz einfach zubereiten. Und wenn von Deinem Auflauf etwas übrig bleibt, schmeckt er auch kalt sehr gut.
4.8 aus 57 Bewertungen
Vorbereitung 20 Min.
Zubereitung 50 Min.
Gesamt 1 Std. 10 Min.
Gericht Hauptgericht
Menge 2 Portionen
Kalorien 281 kcal

Küchenhelfer

  • Knoblauchpresse
  • mittelgroße Auflaufform mit etwa 25 cm Länge

Zutaten
  

  • 2 Tomaten
  • 1 Paprikaschoten gelb
  • Paprikaschoten rot
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Stängel Rosmarin
  • 2 Stängel Thymian
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 70 g Hartkäse Parmesan, Emmentaler oder Bergkäse
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • ½ TL Chiliflocken optional

Zubereitung
 

  • Zunächst bereitest Du das Gemüse vor: 2 Tomaten waschen, grüne Stellen entfernen, in 5-7 mm dicke Scheiben schneiden. 1 gelbe und eine rote Paprikaschote waschen, Kerngehäuse und Strunk entfernen, in Streifen schneiden. 1 Aubergine waschen, beide Enden abschneiden, in 5-7 mm dicke Scheiben schneiden. 1 Zucchini waschen, beide Enden abschneiden, in 5-7 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Für die Marinade gibst Du 4 El Olivenöl und 4 EL Tomatenmark in eine kleine Schüssel und verrührst sie.
  • Du schälst 2 Knoblauchzehen und presst sie über die Olivenöl-Tomatenmark-Mischung. Dann wäschst Du 2 Stängel Rosmarin und 2 Stängel Thymian, zupfst sie ab und gibst die Blättchen zu der Mischung. Alles gut verrühren und mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Wenn Du möchtest, würzt Du die Marinade mit ½ TL Chiliflocken.
  • Dann verteilst Du ¾ der Marinade auf dem Boden einer mittelgroßen Auflaufform. Anschließend schichtest Du die Gemüsescheiben bunt gemischt in die Form. Sie brauchen nicht flach zu liegen, sie können auch schräg stehen.
  • Wenn die Auflaufform gefüllt ist, streust Du noch etwas Salz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle über das Gemüse und bestreichst es mit dem Rest der Marinade.
  • Du braust die Basilikumblätter kurz ab, zerkleinerst sie und verteilst sie über dem Gemüse. Vor dem Backen deckst Du die Form mit Alufolie ab.
  • Den Ofen heizt Du auf. 200 °C Umluft vor und schiebst den Auflauf auf mittlerer Höhe ein.
  • Inzwischen reibst Du 70 g Hartkäse Deiner Wahl.
  • Nach 40 Minuten Garzeit nimmst Du die Alufolie von der Form streust Du den geriebenen Käse über den Auflauf. Anschließend bäckst Du den Ratatouille-Auflauf für weitere 10 bis 15 Minuten, bis der Käse zerlaufen und leicht gebräunt ist.
  • Bevor Du den Auflauf anschneidest, lässt Du ihn 15 Minuten ruhen.

Gut zu Wissen

  • Schneidest Du Dein Gemüse in Scheiben gleicher Dicke, sieht der fertige Auflauf am schönsten aus. Wenn Du mit unterschiedlichen Gemüsesorten experimentierst, ist das jedoch nicht immer möglich. Nimmst Du beispielsweise Fenchelscheiben hinzu, sind diese deutlich fester als Tomate oder Zucchini. Sie sollten etwas dünner sein, damit rechtzeitig weich werden, bevor das andere Gemüse zerfällt.
  • Folgende Gemüsesorten kannst Du ebenfalls für Deinen Auflauf verwenden: Pilze, Fenchel. Stangensellerie und Butternut-Kürbis. Gurken eignen sich geschmacklich ebenfalls. Doch das wasserreiche Gemüse gibt beim Garen sehr viel Flüssigkeit ab. Sellerie- und Pilzstücke sind kleiner als die restlichen Gemüsescheiben. Hier kannst Du beim Befüllen der Form kreativ werden. Wenn Du gerne Oliven isst, streust Du 2-3 EL Olivenstückchen vor dem Backen über die Gemüsemischung.
  • Das Ratatouille-Gemüse lässt sich auf unterschiedliche Weise würzen. Statt frischer Kräuter kannst Du eine getrocknete Mischung wie Kräuter der Provence verwenden. Oregano, Lorbeer, Salbei oder Petersilie sind weitere Optionen. Außerdem hast Du die Möglichkeit, zusätzlich zum Tomatenmark ein Pesto Deiner Wahl oder Harissa-Paste zu verwenden.
  • Es ist Geschmackssache, wie weich das Gemüse sein soll. Manche mögen es völlig durchgegart, andere bevorzugen festere Gemüsescheiben. Du weißt am besten, wie es Dir schmeckt. Kontrolliere gelegentlich, wie weich der Ratatouille-Auflauf ist und passe die Garzeit entsprechend an. Für das Überbacken musst Du mindestens 10 Minuten einrechnen.
  • Paprika, Tomate, Zucchini: Die typischen Gemüsesorten für das Ratatouille-Original-Rezept eignen sich auch für Low-Carb-Gerichte. Falls Du eine bestimmte Sorte nicht magst oder nicht verwenden möchtest, nimmst Du für Deinen Low-Carb-Auflauf von einer anderen Sorte mehr. Alternativ kannst Du mit anderen Gemüsesorten experimentieren, die Du gerne isst.

Nährwerte

Kalorien: 281kcalKohlenhydrate: 28gEiweiß: 18gFett: 12gCholesterin: 24mgZucker: 17gCalcium: 492mgEisen: 2mg
Du hast dieses Rezept nachgekocht?Markiere mich mit @Provinzkoch auf Instagram. Ich freue mich!

Ratatouille – was ist das eigentlich?

Ratatouille ist inzwischen vielen Menschen weltweit ein Begriff. Dies liegt allerdings weniger an dem Gemüsegericht als vielmehr an dem erfolgreichen Zeichentrickfilm, in dem eine niedliche kochende Ratte den Protagonisten gibt. Das Wort stammt aus dem Okzitanischen und bedeutet in etwa umrühren. Es bezeichnet generell eine Art Eintopf. Nizza und Umgebung gelten als Ursprungsregion der Ratatouille. Lokales Gemüse und Kräuter bilden die Basis. Je nach Jahreszeit und örtlichen Gegebenheiten variieren die Zutaten. Zu den klassischen Gemüse- und Kräutersorten zählen Zwiebeln, Tomaten, Auberginen, Zucchini, Paprika, Knoblauch, Majoran, Basilikum, Rosmarin und Thymian. Je nach Rezept werden die verschiedenen Gemüsesorten einzeln oder zusammen gekocht. Ratatouille als Original-Rezept eignet sich als Hauptmahlzeit, als Beilage oder als Vorspeise.

Veganer Ratatouille-Auflauf: einfach und köstlich

Ratatouille-Auflauf eignet sich hervorragend, wenn Du vegan kochen möchtest. Im Originalrezept finden sich zwar einige Zutaten, die nicht vegan sind, doch sie lassen sich problemlos ersetzen. Bei der Auswahl von Gemüse und Kräutern hast Du natürlich freie Hand. Für den Käse benötigst Du eine schmackhafte, vegane Alternative. In Lebensmittelläden mit veganem Sortiment findest Du eine Auswahl von Produkten, die sich zum Überbacken von Aufläufen oder Gratins eignen. Alternativ kannst Du selbst gemachten Hefeschmelz verwenden und nach Deinem Geschmack würzen.

Ratatouille-Auflauf variieren

  • Ratatouille-Auflauf auf die schnelle Art: Wenn Du nicht viel Zeit hast, schneidest Du das Gemüse nicht in Scheiben, sondern in Würfel. Die Gemüsewürfel mischt du in einer Schüssel, gibst alles in die Auflaufform. Das spart Zeit beim Befüllen der Form. Außerdem verkürzt sich die Garzeit, da die kleinen Würfel schneller fertig sind als die größeren Scheiben.
  • Eine besondere Geschmacksnote erhält Dein Auflauf, wenn Du die Gemüsescheiben kurz anröstest, bevor Du sie in die Auflaufform schichtest. Dazu erhitzt Du ein wenig Olivenöl in einer Pfanne und brätst beide Seiten der Gemüsescheiben an.
  • Ratatouille-Auflauf mit Feta oder Mozzarella: Beide Käsesorten passen hervorragend zum Ratatouille-Gemüse. Du kannst beispielsweise in Scheiben geschnittenen Mozzarella oder Feta zwischen die Gemüsescheiben stecken oder in Stücken über den Auflauf streuen. Den geriebenen Käse zum Überbacken lässt Du in diesem Fall weg.
  • Wenn Du ein sättigendes Hauptgericht suchst, bereitest Du den Auflauf mit Kartoffelscheiben oder Nudeln zu. Da Du etwas mehr Flüssigkeit brauchst, ergänzt Du deine Marinade durch 200 g passierte Tomaten und würzt sie noch einmal nach. Für den Auflauf kochst Du die Nudeln, bis sie noch nicht ganz bissfest sind. Denn sie garen im Ofen im Gemüsesaft weiter. Die Nudeln füllst Du zuerst in die Form, danach das Gemüse. Geeignet für diese Variante sind vor allem mittelgroße Pastasorten wie Fusilli, Cavatelli oder Penne. Entscheidest Du Dich für Kartoffeln, wählst Du eine festkochende Sorte. Du schälst die Kartoffeln, schneidest sie in dünne Scheiben und legst sie als unterste Gemüseschicht in die Auflaufform. Die anderen Gemüsesorten schichtest Du darauf.

Ratatouille-Auflauf: lecker als Hauptgericht und Beilage

Der Gemüseauflauf schmeckt pur als Hauptmahlzeit. In diesem Fall müssen die Portionen pro Person natürlich groß genug sein. Du kannst ihn ebenso gut zusammen mit frischem Weißbrot oder Reis servieren. Als Beilage passt er zu Fleisch, Geflügel und Fisch.

Titelbild von © azurita - stock.adobe.com

Ich freue mich über Feedback

Bitte bewerte das Rezept:




Mit der Nutzung dieses Kommentar-Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden.