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Spaghetti Amatriciana – Mamma Mia lecker

Spaghetti Amatriciana

Spaghetti Amatriciana: Eine köstliche Pastaspezialität. Sie gehört zur römischen Küche, doch der Name verrät, dass sie nicht direkt aus Rom stammt. Amatrice ist eine kleine Gemeinde in der nordöstlichen Ecke von Latium. Sie gilt als Heimat der leckeren Pasta all’amatriciana. Die italienische Spezialität kannst Du zu Hause ganz einfach nachkochen. Welche Zutaten Du am besten dafür verwendest, erfährst Du in diesem Rezept.

Rezept

Spaghetti Amatriciana ist eines der bekanntesten italienischen Nudelgerichte und das aus gutem Grund – es ist köstlich! Dieses einfache Gericht wird mit Spaghetti, Speck, roten Zwiebeln und Tomatensauce zubereitet. Es ist perfekt für ein schnelles und einfaches Wochenendessen. Probiere dieses Rezept aus und du wirst sehen, warum so viele Menschen es lieben!
Noch nicht bewertet
Vorbereitung 10 Min.
Zubereitung 30 Min.
Gesamt 40 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Italien
Menge 2 Portionen
Kalorien 782 kcal

Küchenhelfer

  • Suppenteller
  • Gabel
  • Küchenmesser
  • große Pfanne
  • großer Topf
  • Küchensieb
  • Käsereibe

Zutaten
  

  • 1 Dose geschälte Tomaten ca. 400 g
  • 75 g Guanciale alternativ: Bauchspeck, nach Möglichkeit ungeräuchert
  • 120 ml Weißwein
  • 1 Prise Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack
  • 250 g Spaghetti
  • 2,5 l Wasser und 1 TL Salz um die Pasta zu garen

Optional

  • ein Stückchen Chilischote

Zubereitung
 

  • Zuerst gibst Du 400 g geschälte Tomaten aus der Dose in einen Suppenteller und zerdrückst sie grob mit einer Gabel. (Alternativ: direkt als stückige Tomaten kaufen)
  • Du entfernst die harte Haut von 75 g Guanciale oder Bauchspeck und schneidest den Speck in Würfel von etwa 1 x 1 cm.
  • Danach stellst Du eine große Pfanne bei mittlerer Temperatur auf die Herdplatte und gibst die Speckwürfel hinein. Sie sollen langsam ihr Fett abgeben. Das Fleisch wird dabei langsam angebraten. Gelegentlich umrühren.
  • Wenn Du möchtest, schneidest Du ein Stück Chilischote sehr klein. Sobald der Pfannenboden mit einer Fettschicht bedeckt ist, gibst Du die Chilistückchen zu den Guanciale-Würfeln.
  • Sobald die Speckwürfel ausgelassen sind, löschst Du sie mit 120 ml Weißwein ab. Gut umrühren, alle Zutaten 3 Minuten lang köcheln lassen.
  • Anschließend gibst Du die zerdrückten Tomaten in die Pfanne. Umrühren und die Temperatur so einstellen, dass die Sauce leicht weiterköchelt. Mit 1 Prise Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. 10-15 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
  • Währenddessen bringst Du 2,5 l Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Du streust 1 TL Salz in das Wasser und rührst um. Danach gibst Du 250 g Spaghetti in das sprudelnde Wasser. Du lässt sie so lange kochen, bis sie bissfest sind. Dann gießt Du sie in ein Küchensieb ab.
  • Wenn die Sauce leicht reduziert und dickflüssig ist, schaltest Du die Herdplatte ab. Du gibst die abgetropften Spaghetti in die Pfanne und vermischst sie sorgfältig mit der Sauce.
  • Um Spaghetti Amatriciana zu servieren, drehst Du aus der Hälfte Spaghetti ein Nest und setzt es auf einen Teller. Darauf gibst Du die Hälfte der Guanciale-Würfel. Die zweite Portion richtest Du auf dieselbe Weise an.
  • Zum Schluss reibst Du 40 g Pecorino und verteilst ihn auf den Spaghetti Amatriciana.

Gut zu Wissen

  • Pasta: Statt der Spaghetti kannst Du für das Spaghetti Amatriciana-Rezept auch die Pastasorte nehmen, die in Rom und Umgebung für dieses Rezept bevorzugt wird: Bucatini. Bei der Garzeit von Spaghetti oder Bucatini richtest Du Dich nach den Herstellerangaben auf der Packung.
  • Guanciale: Die italienische Spezialität hat einen hohen Fettgehalt. Er liegt bei rund 70 %. Falls Du eine Alternative verwendest, die weniger Fett enthält, gibst Du vor dem Braten 1 EL gutes Olivenöl in die Pfanne.
  • In einem Spaghetti Amatriciana-Original-Rezept gibt es ein festgelegtes Verhältnis von Speck und Pasta. Es beträgt 1 : 4. Die Gewichtsangabe für Guanciale im Rezept liegt etwas höher, falls Du einen Teil der Haut vor dem Braten entfernen musst.
  • Eisenpfannen eignen sich sehr gut, um Pasta all’amatriciana zuzubereiten. Doch eine beschichtete Pfanne kannst Du ebenfalls verwenden. Wichtig ist die Größe. Alle Zutaten einschließlich der Spaghetti müssen genügen Platz haben, damit Du sie bequem vermengen kannst.
  • Die Sauce darfst Du kräftig mit Pfeffer würzen. Doch mit dem Salz solltest Du vorsichtig sein. Falls die Guanciale sehr salzig ist, brauchst Du nur wenig zusätzliches Salz. Wenn Du eine Guanciale-Alternative für das Spaghetti Amatriciana-Rezept verwendest, die milder im Geschmack ist, nimmst Du etwas mehr Salz.

Nährwerte

Kalorien: 782kcalKohlenhydrate: 95gEiweiß: 20gFett: 30gCholesterin: 40mgZucker: 4gCalcium: 32mgEisen: 2mg
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Pasta und Suco: eine italienische Traumkombination

Die Welt der italienischen Pasta ist fantasievoll. Es gibt Röhren, Fäden, Bänder, Spiralen, Muscheln und Schmetterlinge in verschiedenen Größen und Ausführungen. Hinzu kommen die farbigen und gefüllten Pasta-Varianten. Allen gemeinsam ist ein enfacher, elastischer Teig aus wenigen Zutaten.

Weichweizen wird in Italien nur für frischen Pastateig verwendet. Grundlage für die Trockenware ist Hartweizen oder Durum. Ein Blick auf die regionalen Rezepte zeigt: Bestimmte Formen werden traditionell für bestimmte Gerichte verwendet.

Einer der Gründe für die regionalen Vorlieben liegt in den weiteren Zutaten eines Rezepts. Die Pasta soll perfekt zu den weiteren Zutaten passen und insbesondere den sugo gut aufnehmen. Wenn es um italienische Rezepte geht, hat das Wort sugo unterschiedliche Bedeutungen.

Sugo heißt „Sauce“ und kann ganz allgemein eine der köstlichen Saucen bezeichnen, die die italienische Küche kennt. Im engeren Sinn sind damit Pastasaucen gemeint. Eine spezielle Bedeutung für sugo ist die typisch italienische Tomatensauce mit Olivenöl, Kräutern und Knoblauch.

Für Spaghetti all’amatriciana eignen sich lange Nudeln besonders gut. Sie bieten eine große Oberfläche, auf der die reduzierte Tomatensauce mit den zerlassenen Guanciale-Würfeln und dem geriebenen Pecorino haftet – beste Voraussetzungen für einen optimalen Genuss.

Spaghetti oder Bucatini: Was sind die Unterschiede?

Spaghetti: Das bedeutet übersetzt „Schnürchen“. Diese Pastaform sollte etwa eine Länge von 25 cm und einen Durchmesser von 2 mm haben. Etwas dickere Varianten heißen Spaghettoni, dünnere Spaghettini. Spaghetti sind weltweit vermutlich die bekanntesten italienischen Nudeln. Sie lassen sich hervorragend mit unterschiedlichen Saucen und Zutaten kombinieren.

Spaghetti alla napoletana werden mit einer fruchtigen Tomatensauce serviert, Spaghetti alla carbonara mit Ei, Käse und Guanciale. Äußerst beliebt ist die italienische Hackfleischsauce Ragù alla bolognese. Spaghetti sind eine gute Wahl, wenn Du Spaghetti all’amatriciana zubereiten willst. Denn Sie passen zum Rezept, und Du kannst sie bei jedem Discounter und in allen Lebensmittelmärkten kaufen.

Der Name Bucatini verrät den Hauptunterschied zwischen dieser Pastaform und Spaghetti. Buco bedeutet im Italienischen „Loch“. Bucatini werden lange, dünne Nudeln genannt, die ein Loch in der Mitte aufweisen. Da sie nur wenig dicker sind als Spaghetti, lassen sie sich ebenso einfach um eine Gabel wickeln. Durch das Loch in der Mitte nehmen sie noch mehr Sugo auf als Spaghetti.

Was ist Guanciale?

Guanciale ist eine spezielle Art des Specks, der in Latium und benachbarten Regionen hergestellt wird. Meist stammt er aus der Schweinebacke, gelegentlich aus dem Nackenstück. Während der Herstellung wird die Schweinebacke gepökelt und gewürzt, aber nicht geräuchert.

Daher unterscheidet sie sich im Geschmack von vielen anderen Speck- und Bauchfleischsorten. Guanciale ist die traditionelle Zutat für Gerichte aus dem Latium, beispielsweise Spaghetti alla carbonara oder Spaghetti all’amatriciana. Der Guanciale aus Amatrice zählt zu den geschützten Bezeichnungen und muss bestimmten Qualitätskriterien entsprechen.

Die beste Alternative für Guanciale für das Spaghetti Amatriciana-Original-Rezept ist Pancetta, eine andere italienische Spezialität. Dabei handelt es sich um einen Bauchspeck vom Schwein. Auch er wird gesalzen, mit Kräutern gewürzt, luftgetrocknet und nur selten leicht geräuchert. Sein Geschmack ähnelt dem des Guanciale.

Du hast zwar die Möglichkeit, das Spaghetti Amatriciana-Rezept mit normalem Speck, Bauchfleisch oder Bacon nachzukochen. Doch diese weisen in der Regel einen deutlichen Rauchgeschmack auf, den Guanciale nicht hat. Deshalb unterscheiden sich Spaghetti Amatriciana mit geräucherten Fleischwaren vom Original.

Pecorino: eine italienische Käsespezialität

Wenn Du Käse für das Spaghetti Amatriciana-Rezept, kaufst, empfiehlt sich der Pecorino aus der Region Latium. Pecorino ist die italienische Bezeichnung für Käse aus Schafsmilch, ganz gleich, aus welcher Region er stammt. Bestimmte Pecorino-Sorten sind geschützt und müssen bestimmte Anforderungen erfüllen.

Zu ihnen zählt der Pecorino Romano, der ursprünglich aus dem Latium stammt, aber inzwischen auch in einigen anderen italienischen Regionen produziert wird. Er zeichnet sich durch einen aromatisch-würzigen Geschmack aus. Je länger er reift, umso intensiver und pikanter schmeckt er. Zum Kochen wird meist ein älterer Pecorino Romano in geriebener Form verwendet.

Bei vielen italienischen Rezepten sind Parmesan oder Grana Padano eine Alternative. Doch für ein Spaghetti Amatriciana Original-Rezept brauchst Du tatsächlich einen Käse, der aus Schafsmilch hergestellt ist. Das charakteristische Aroma dieser Käsesorte sollte nicht fehlen, wenn Du Spaghetti Amatriciana selber kochen willst.

Titelbild von grinchh - stock.adobe.com

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