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Stockbrot im Backofen – so gehts

von Rene
Duftendes Stockbrot: Für den Lagerfeuer-Klassiker brauchst Du nicht unbedingt ein Feuer entfachen. In diesem Rezept erfährst Du, wie Du das köstliche Brot ohne offenes Feuer oder Grill in Deinem Backofen zubereitest. Du kannst auf diese Weise immer Stockbrot selber machen, wenn Du gerade Lust darauf hast.
4.7 aus 98 Bewertungen
Vorbereitung 10 Min.
Zubereitung 15 Min.
Ruhezeit 1 Std.
Gesamt 1 Std. 25 Min.
Gericht Hauptgericht
Menge 8 Stück
Kalorien 231 kcal

Küchenhelfer

  • Holzstöcke
  • Kochlöffel aus Holz als Alternative

Zutaten
  

  • 500 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Zucker
  • 250 ml Wasser lauwarm
  • 3 EL Olivenöl

Zubereitung
 

Den Teig zubereiten

  • Du vermischst 500 g Mehl, 1 gehäuften TL Salz, ½ TL Zucker und die Trockenhefe mit einer Gabel in einer Schüssel. Danach gießt Du das Olivenöl und das lauwarme Wasser über die Mischung.
  • Alle Zutaten rührst Du so lange um, bis sich eine weiche Teigmasse bildet.
  • Anschließend knetest Du mit den Händen weiter, bis ein elastischer Teigkloß entstanden ist. Ist der Teig zu klebrig, fügst Du kleine Mehlmengen hinzu, bis er die gewünschte Konsistenz hat.
  • Du deckst die Schüssel mit einem Tuch ab und stellst sie für mindestens 45 Minuten an einen warmen Ort.
  • Nach dem Gehen nimmst Du den Teig aus der Schüssel und teilst ihn in 8 gleich große Portionen.
  • Jede Portion formst Du zu einem langen, runden Teigstreifen mit etwa 1 bis 1,5 cm Durchmesser.
  • Beim Wickeln fängst Du ganz oben am Stockende an. Alle Teigschlingen sollen eng aneinander liegen. Beide Enden fest andrücken, damit sich der Teigstreifen beim Backen nicht löst.
  • Inzwischen heizt Du den Backofen auf 200 °C Umluft vor.
  • Dann legst Du ein Backblech mit Backpapier aus und platzierst die gewickelten Brote in gleichmäßigen Abständen darauf. Noch einmal 15 Minuten ruhen lassen.

Stockbrot backen

  • Du schiebst das Backblech mit den Stockbroten auf mittlerer Höhe in den Ofen. Nach etwa 15 Minuten sind sie goldbraun gebacken.
  • Wenn die Stockbrote fertig sind, nimmst Du sie aus dem Backofen und lässt sie auf einem Kuchengitter abkühlen.

Gut zu Wissen

  • Wirf einen Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum der Hefe, bevor Du sie verwendest. Ist das Datum überschritten, heißt das nicht unbedingt, dass die Hefe schlecht ist. Allerdings musst Du damit rechnen, dass die Hefekulturen nicht mehr besonders aktiv sind. In diesem Fall geht der Teig nicht richtig auf und wird nicht locker.
  • Wenn Du Stockbrote im Ofen backen möchtest, brauchst Du kürzere Holzstöcke als bei der Zubereitung am Lagerfeuer. Für Mini-Stockbrote eignen sich beispielsweise Schaschlikspieße. Kochlöffel aus Holz sind eine originelle Variante, die einen hübschen Blickfang für die Party abgibt. Wenn Du Stockbrot selber machen willst und Äste von Bäumen oder Büschen nimmst, solltest Du Dich mit den Pflanzen auskennen. Denn manche Hölzer sind giftig. Weide, Haselnuss oder Buche sind eine gute Wahl. Am besten ist relativ frisches Holz, das die Backtemperaturen besser verträgt als ausgetrocknete Zweige.
  • Nach dem Backen klebt der Teig manchmal fest am Holz. Um das zu verhindern, kannst Du den Stock dünn mit Öl bestreichen oder eine Lage Aluminiumfolie darum wickeln.
  • Das passt zum Stockbrot aus dem Backofen: Es schmeckt pur oder als Beilage zu Salaten sowie Würstchen und anderen Grill-Klassikern. Zusammen mit Frischkäse, Kräuter-, Knoblauch- oder Gewürzbutter ist es ein leckerer Imbiss.

Nährwerte

Kalorien: 231kcalKohlenhydrate: 48gEiweiß: 7gFett: 1gZucker: 1gCalcium: 10mgEisen: 3mg
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Stockbrot-Rezept ohne Grill und Lagerfeuer

Zugegeben: Stockbrot-Grillen am offenen Feuer ist toll. Ursprünglich war das Brot als einfache und schnelle Verpflegung beim Wandern und Camping gedacht. Doch auch ohne Holzsammeln oder Vorbereiten des Grills lässt es sich zubereiten. Stockbrot aus dem Backofen ist ideal, wenn das Wetter draußen nicht mitspielt. Es eignet sich auch hervorragend, wenn Du mit Kindern etwas backen möchtest. Du brauchst Dich bei dieser Variante nicht um den sicheren Umgang mit Feuer zu kümmern und das Brot verbrennt nicht so leicht. Frisch gebackenes Brot ist zudem eine köstliche Überraschung für Deine Gäste, ganz gleich, ob Du ein paar Bekannte zum Essen einlädst oder eine Party planst.

Backen mit Hefe: gar nicht so schwer

Hefeteig wird manchmal als etwas schwierig in der Zubereitung beschrieben. Das ist er jedoch nicht. Er besteht aus wenigen Zutaten. Bei einem leichten Teig, wie Du ihn für das Stockbrot benötigst, ist das Kneten ganz einfach. Er unterscheidet sich von anderen Teigen durch seine Gehzeit. Je länger er ruhen darf, umso lockerer wird er. Bevor Du ihn weiter verarbeitest, sollte er sein Volumen deutlich vergrößert haben. Hefe liebt Wärme und Zucker. Deswegen ist die Zuckerzugabe im Stockbrot-Rezept weniger als Süßungsmittel gedacht, sondern als Nahrung für die Hefe. Wenn Du ein Rezept für Stockkuchen oder Knüppelkuchen findest, steht auf der Zutatenliste meist statt der Hefe Backpulver als Triebmittel. Das schmeckt auch, aber das typische Aroma von frischem Hefeteig erhältst Du so nicht. Außerdem eignet sich die elastische Konsistenz des Hefeteigs besser zum Umwickeln der Stöcke.

Stockbrot im Backofen selber machen: köstliche Brotteigvarianten

Wenn Du Lust auf Abwechslung hast, ergänzt Du das Stockbrot-Rezept einfach durch weitere Geschmackszutaten. Sie werden klein geschnitten oder fein gewürfelt und nach dem dem Ruhen unter den Brotteig gemischt.

Kräuter: Rosmarin, Schnittlauch, Oregano oder Bärlauch – bei Kräutern hast Du freie Wahl. Frisch schmecken sie am besten, doch ersatzweise kannst Du auch getrocknete verwenden.

Gemüse: Klassische Pizza-Gemüse wie Tomaten oder Paprikaschoten sind auch als Zutat für Stockbrote sehr lecker.

Deftig: Für eine pikante Variante nimmst Du Salami, Bauchspeck oder andere geräucherte Fleisch- und Wurstwaren. Zusätzlich kommen Zwiebelstückchen in den Teig.

Käsewürfelchen: Am besten nimmst Du eine würzige oder pikante Käsesorte, damit das Käsearoma gut zu Geltung kommt. Leicht krümelige Sorten wie Cheddar oder Feta lassen sich besonders einfach zerkleinern und unter den Brotteig mischen.

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