Home KochrezepteBeilagen Sushi Reis selber machen – so gehts ganz leicht

Sushi Reis selber machen – so gehts ganz leicht

von Rene
Sushi-Reis: Das ist die Grundlage für selbst gemachtes Sushi. Die japanische Reisspezialität zeichnet sich durch ein leicht säuerliches Aroma aus und lässt sich besonders leicht formen. Um Sushi-Reis selber zu machen, benötigst Du nicht viele Zutaten. In diesem Rezept erfährst Du, wie Du ihn zubereitest und ihn appetitlich servierst.
4.7 aus 69 Bewertungen
Vorbereitung 5 Min.
Zubereitung 25 Min.
Gesamt 30 Min.
Gericht Beilage
Land & Region Japan
Menge 4 Portionen
Kalorien 371 kcal

Küchenhelfer

  • Sieb
  • Topf mit Deckel
  • Küchentuch
  • flache Schüssel
  • Holzspatel

Zutaten
  

  • 400 g Sushi Reis
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 4 EL Reisessig alternativ: 2 EL Apfelessig oder heller Balsamico
  • 500 ml Wasser kalt

Zubereitung
 

  • Zuerst wäschst Du 400 g Sushi-Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar bleibt. Danach gießt Du 500 ml kaltes Wasser in einen Topf, gibst den Reis dazu und lässt das Wasser enmal aufkochen. 2 Minuten im offenen Topf kochen, anschließend auf der kleinsten Stufe zugedeckt 15 Minuten durchziehen lassen.
  • Dann nimmst Du den Topf vom Herd, nimmst den Deckel ab und legst ein Küchentuch über den Topf. So lässt Du den Reis etwa 10 Minuten ruhen.
  • Inzwischen vermischst Du 1 TL Salz, 1 TL Zucker, 4 EL Reisessig in einem Schüsselchen. So lange rühren, bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben.
  • Nach der Ruhezeit füllst Du den Reis in eine flache Schüssel um und beträufelst ihn mit der Reisessig-Salz-Zucker-Mischung. Dabei wendest Du ihn vorsichtig mit einem Holzspatel, um die Mischung gleichmäßig zu verteilen. Die Reiskörner sollen nicht zerdrückt werden.
  • Anschließend lässt Du den Reis abkühlen. Das geht etwas schneller, wenn Du mit dem Holzspatel Furchen durch den Reis ziehst.
  • Wenn Der Reis lauwarm ist, verarbeitest Du ihn nach Belieben weiter.

Gut zu Wissen

  • Wenn Du Sushi-Reis zubereiten willst, sollte das Verhältnis von ungegartem Reis und Wasser etwa 1:1,2 betragen. Verwendest Du mehr oder weniger Sushi-Reis als im Rezept angegeben, musst Du die Mengen von Wasser und den Zutaten entsprechend anpassen.
  • Zum akkuraten Formen Deines Sushi brauchst Du feuchte Hände. Dafür reicht etwas kaltes Wasser. Wenn Du stattdessen Essigwasser nimmst, aromatisierst Du den Reis zusätzlich.
  • Reisessig: Reisessig ist ein milder Essig auf der Basis von Reiswein oder fermentiertem Reis. Wenn Du als Alternative Apfelessig oder hellen Balsamico verwendest, nimmst Du immer eine geringere Menge. Selbst diese vergleichsweise milden Essigsorten sind schärfer als japanischer Reisessig. Du hast auch die Möglichkeit, Essig mit Wein zu mischen, um den Essiggeschmack abzumildern.
  • Eine weitere Aromatisierung erhältst Du durch Mirin und Kombu. Beide kannst Du als Ergänzung zu diesem Sushi-Reis-Rezept verwenden. Kombu ist ein essbarer Seetang, den Du zusammen mit dem Reis kochst und dann entfernst. Er gibt dem Reis mehr Würze. Der japanische Reiswein Mirin hat ein süßliches Aroma.
  • Reis und Zutaten kaufen: Wenn sich ein Asia-Shop in Deiner Nähe befindet, solltest Du einen geeigneten Reis sowie alle Zutaten dort finden. Außerdem bieten größere Supermärkte asiatische Spezialitäten an. Alternativ bestellst Du online, wenn Du Sushi-Reis selber machen willst.

Nährwerte

Kalorien: 371kcalKohlenhydrate: 82gEiweiß: 7gFett: 1gZucker: 1gCalcium: 15mgEisen: 2mg
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Sushi Reis selber machen: Welchen Reis sollte ich nehmen?

Ein Blick auf das Reisregals in einem Lebensmittelmarkt zeigt, wie vielfältig das Angebot an Reissorten ist. Milchreis, Wildreis, Basmatireis, Lankornreis, Kochbeutel-Reis und weitere Sorten sind dort zu finden. Die meisten dieser Sorten eignen sich nicht, um Sushi-Reis selber zu machen. Sie haben nach dem Garen nicht die erforderliche Konsistenz für die Sushi-Zubereitung.

Der Reis für Sushi soll während des Kochvorgangs Stärke freisetzen, die für die leicht klebrige Konsistenz verantwortlich ist. Das sind vor allem Rundkornreissorten. Japan-Reis oder Japonica-Reis eignet sich hervorragend für Sushi. In seinem Heimatland heißt er uruchimai, in anderen Ländern ist er unter der Bezeichnung Sushi-Reis zu finden. Falls Du keinen zur Hand hast, sind Milchreis oder Risotto-Reis mögliche Alternativen. Sie haben nicht dieselbe Konsistenz wie der japanische Reis, aber sie sind ein guter Ersatz.

In Japan gibt es eine weitere Sorte mit dem Namen Mochigome, die sich ebenfalls für die Sushi-Zubereitung eignet.. Es handelt sich dabei um einen Klebreis, der noch mehr Stärke absondert. Die Zubereitung unterscheidet sich von diesem Sushi-Reis-Rezept, da diese Reissorte nicht gekocht, sondern nur gedämpft wird.

Was passt zu Sushi-Reis?

Sushi-Reis lässt sich ebenso wie andere Reisarten mit einer Fülle weiterer Zutaten kombinieren. Fisch in roher oder gegrillter Form sowie rohes und gegartes Gemüse stehen bei der Sushi-Zubereitung ganz oben auf der Liste. Gegrilltes Fleisch, japanisches Omelett, Pilze oder Sprossen schmecken ebenfalls zum Reis.

Sojasauce ist die traditionelle Würzsauce für asiatische Reisgerichte. Meist wird sie getrennt serviert. Wegen des intensiven Aromas der dunklen Sauce reichen geringe Mengen, um ein Gericht direkt vor dem Essen am Tisch zu würzen. Wenn Du Wasabi als Würzmittel verwendest, brauchst Du ebenfalls nicht viel davon. Der grüne japanische Meerrettich schmeckt sehr scharf. Wasabi-Pasten sind meist milder, da sie nicht zu 100 % aus Wasabi bestehen.

Tipp: Hier zeige ich Dir, wie Du Sake Maki selber machen kannst.

Ideen und Tipps: So servierst Du Sushi-Reis

Die japanische Küche ist äußerst kreativ. Deshalb gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Sushi-Reis zu verwenden. Gemüse oder Fisch in roher oder gegrillter Form gehören in der Regel zu den Reisgerichten dazu. Hier sind einige Vorschläge zur Inspiration, wenn Du Sushi Reis selber machen und servieren möchtest:

  • Die einfachste Methode: Eine unkomplizierte Art, Sushi-Reis zu servieren heißt auf Japanisch Chirashi-Sushi. Frei übersetzt bedeutet das so viel wie verstreutes Sushi. Dafür benötigst Du lediglich eine hübsche Servierschale, in die Du Deinen Reis füllst. Darauf verteilst Du Fischstücke, Shrimps, Pilze oder Gemüse. Meist sind diese Zutaten bei Chirashi-Sushi gegart.
  • Maki-Sushi: Diese Sushi-Form ist bei uns am gebräuchlichsten. Mithilfe einer Sushimatte rollst Du den Reis und die übrigen Zutaten in ein Algenblatt. Zum Servieren schneidest Du die Sushirolle in gleich große Stücke.
  • Nigiri-Sushi: Bei dieser Variante formst Du den Reis zu ovalen Bällchen und belegst ihn mit einer dünnen Scheibe Fisch oder einem Stück Eieromelett. Da es kein Algenblatt zum Stabilisieren gibt, musst Du das Sushi sorgfältig formen.
  • Sushi-Kuchen: Dieser pikante Kuchen ist eine tolle Idee für ein Partybuffet. Du füllst den Sushi-Reis in eine kleinere Schüssel und drückst ihn leicht fest. Dann stürzt Du ihn auf einen großen Teller. Abschließend garnierst Du ihn mit weiteren Zutaten wie Fisch, Meeresfrüchten oder Gemüse.
  • Sushi-Reis in Tassen oder Gläsern: Dies ist eine weitere attraktive Variante, Sushi-Reis zu servieren. Du füllst eine Portion Reis in eine schöne Tasse oder ein dekoratives Glas. Darauf verteilst Du weitere Zutaten Deiner Wahl.
  • Sushi-Reis im Crêpes-Mantel: Chakin-Sushi ist ein leckeres Fingerfood, bei dem ein Bällchen Reis in einen dünnen, nicht zu süßen Crêpe gepackt wird. Wenn Du den Crêpe-Mantel so verschließt, dass oben ein kleiner Trichter entsteht, hast Du darin Platz für Gemüsestückchen, Sprossen oder Masago-Kaviar.
Titelbild von © ahirao - stock.adobe.com

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