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Tagliatelle mit Kirschtomaten und Jumbogarnelen

von Rene

Mama Mia schmeckt das lecker! Wunder Dich nicht, wenn schon nach wenigen Bissen dieser Ausspruch zu hören ist. Das italienische Gericht lässt sich leicht zubereiten und verzaubert optisch und geschmacklich jeden Gast. Das köstliche Gericht erreicht vor allem durch seine ausgewählten Zutaten einen vollkommenen Geschmack.

Am Anfang steht der Einkauf

Nicht immer lassen sich die Zutaten auf dem Markt einkaufen. Wenn die Zeit dafür da ist, sollten vor allem die Cocktailtomaten auf dem Markt eingekauft werden. Der Duft von frischen Cocktailtomaten am Zweig wirkt betörend wie ein Luxusparfüm. Falls die Zeit nicht vorhanden sein sollte, dann greifst Du im Handel zu den teuren und guten Tomaten. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Nicht anders verhält es sich mit den Garnelen. Fisch aus dem Fachhandel ist die erste Wahl. Notfalls aus dem Kühlregal oder aus der TK-Truhe. Aus der Tiefkühltruhe ist durchaus der Kühltheke vorzuziehen. Die Produkte sind durchaus sehr gut und schmackhaft.

Greif zu einer cremigen Sahne mit hohem Fettgehalt. Eine fettarme Sahne ist für die Tagliatelle nicht cremig genug. Zudem, wenn möglich, sollte frischer Knoblauch gekauft werden. Die Garnelen werden mit Weißwein abgeschreckt. Lösche das Gericht mit einem guten Weißwein ab, es lohnt sich im Ergebnis.

Frischer Parmesan, möglichst vom Markt oder aus der Käsetheke sowie frische Basilikum. Wichtige Hinweise zu den Zutaten findest Du unterhalb des Rezeptes.

Rezept

Mama Mia schmeckt das lecker! Wundern Sie sich nicht, wenn schon nach wenigen Bissen dieser Ausspruch zu hören ist. Das italienische Gericht lässt sich leicht zubereiten und verzaubert optisch und geschmacklich jeden Gast. Das köstliche Gericht erreicht vor allem durch seine ausgewählten Zutaten einen vollkommenen Geschmack. Mit diesem Rezept werden wertvolle Einkaufstipps gegeben.
4.90 aus 568 Bewertungen
Zubereitung 20 Min.
Gesamt 20 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Italien
Menge 4 Portionen
Kalorien 918 kcal

Küchenhelfer

  • großer Topf
  • große Pfanne
  • Sieb
  • scharfes Messer
  • Knoblauchpresse
  • Parmesanreibe
  • Wasserkocher optional

Zutaten
  

  • 800 g Garnelen ungeschält und entdarmt
  • 1 Zwiebel klein
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g Kirschtomaten
  • 70 g Parmesan
  • 1 Zitrone Bio
  • 480 g Tagliatelle
  • 400 g Sahne
  • 100 ml Weißwein
  • 1 Bund Basilikum
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter

Zubereitung
 

  • Die Weißweinflasche wird geöffnet und in den Kühlschrank gestellt. Wahlweise Zitronensaft vorbereiten. Die Zugabe muss jedoch nicht sein (wie unten beschrieben). Wird gefrorene Zitronenschale benutzt, wird diese später in das Gericht gerieben (auf den Hinweis achten). Die entdarmten Garnelen werden unter fließend kaltem Wasser abgespült, trocken getupft und in einer Schüssel zur Seite gestellt.
  • Die Cocktailtomaten werden abgespült und von den Zweigen abgetrennt. Diese Tomaten werden halbiert und in eine Schale verbracht. Der Knoblauch wird durch eine Knoblauchpresse gedrückt und die Zwiebel wird sehr fein gehackt. Entweder von Hand oder mit einem Zwiebelschneider. Wichtig ist, dass beide Zutaten sehr fein gewürfelt sind. Sie können zusammen zur Seite gestellt werden.
  • Das Nudelwasser von ca. 3 bis 4 Litern wird zeitgleich mit der Pfanne erhitzt. In die Pfanne kommt das Öl und die Butter und werden verrührt. Es ist darauf zu achten, dass die Öl-Butter-Masse nicht braun wird, sondern bei mittlerer Temperatur erhitzt wird. Ist die Zwiebel-Knoblauch-Masse heiß genug, dann geht es mit der Zwiebel-Knoblauch-Masse los. Diese wird für einige Minuten angebraten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Masse glasig bleibt und weder anbrennt noch braun wird.
  • Anschließend werden die Garnelen und die halbierten Kirschtomaten für wenige Minuten hinzugegeben. Es ist darauf zu achten, dass die Garnelen gar werden, jedoch nicht durch zu starke Hitze ihre Konsistenz verlieren und einschrumpeln. Garnelen werden oftmals zu lange angebraten und werden dadurch hart und verlieren ihren köstlichen Eigengeschmack.
  • Haben die Garnele eine schöne rosa Farbe (ca. 5 Minuten), dann wird mit dem Weißwein abgelöscht. Die Weißweinmasse sollte kurz einkochen und sich etwas reduzieren. Gleichzeitig kann Zitronensaft oder frische Zitronenschale eingerieben werden. Nach einer kurzen Einkochzeit von 2 bis 3 Minuten werden die Garnelen herausgenommen und in einer Schüssel beiseite gestellt.
  • In der Pfanne befindet sich lediglich der Sud mit der Knoblauch-Zwiebelmasse. Nun wird die Sahne hinzugegeben und leicht aufgekocht. Die Tagliatelle werden in den Topf gegeben und nach Anweisung gekocht. Um Energie zu sparen, sollte ein Deckel verwendet werden. Sie können ca. 5 bis 10 Minuten vor Kochzeitende zu dem den Herd abstellen. Dies spart Energie. Die restliche Hitze reicht vollständig aus.
  • Diese Sahnemasse kann jetzt mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Die Garnelen kommen jetzt wieder für ca. 3 Minuten in die Soße. In der Zwischenzeit kann der Parmesan gerieben werden. Die Tagliatelle werden über einem Sieb abgeschüttet. Die Nudeln mit kaltem Wasser abschrecken. Solange die Nudeln abtropfen, kann bei Bedarf das Basilikum in feine Streifen geschnitten werden.
  • Die Garnelensoße wird in der Pfanne mit den Nudeln gemischt. Das Gericht ist fertig und kann mit Parmesan bestäubt werden. Selbstverständlich kann der Parmesan und das Basilikum vorbereitet werden.

Gut zu Wissen

Gerade Kochanfänger sollten nicht in zeitliche Bedrängnis kommen, sodass sich vollständig auf das Kochen allein konzentriert werden kann. Bereite am besten alle Zutaten vor und stelle sie die vor dem Kochen zurecht. Lediglich die gefrorene Zitrone sollte erst bei Verwendung herausgeholt werden. Statt Basilikum kann die Zitrone über das Gericht gerieben werden.

Nährwerte

Kalorien: 918kcalKohlenhydrate: 95gEiweiß: 27gFett: 47gCholesterin: 226mgZucker: 7gCalcium: 334mgEisen: 3mg
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Tagliatelle für Fleißige

Pasta selbst herzustellen ist einfach. Wer die Zeit und Muße besitzt, sollte sich einmal daran versuchen. Danach lässt sich auf jeden leichter mitreden.

Für 4 Personen werden folgende Zutaten benötigt:

  • 300 g Weizenmehl
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz

In manchen Regionen Italiens werden einige Tropfen Öl und etwas Milch zu den Eiern gegeben. Andere Gegenden in Italien hingegen, kneten das Mehl lediglich mit Wasser.

Folgende Utensilien werden benötigt:

  • 1 großes Backbrett
  • 1 Gabel
  • 1 Nudelholz
  • 1 großes scharfes Messer

Zubereitung der selbstgemachten Tagliatelle:

Auf dem Backbrett wird das Mehl zu einem kleinen Hügel angehäuft. In die Mitte wird mit der Faust eine Mulde geformt. In die Mulde werden die aufgeschlagenen Eier hineingegeben. Gekrönt wird die Masse mit einer Prise Salz. Mit einer Gabel oder alternativ mit den Fingerspitzen fängt behutsam die Vermischung der drei Zutaten an.

Fängt die Masse an, fester zu werden, dann geht es ans Fertigstellen des Teiges. Der Teig wird so lange geknetet, bis dieser elastisch ist. Der Teig ist fertig, wenn dieser kleine Luftbläschen an den Schnittflächen bildet. Damit der Teig noch zu seiner wohlverdienten Ruhe findet, wird der Teigballen in ein bemehltes Tuch geschlagen. Für etwa 15 Minuten sollte der Teig ruhen. Er sollte nicht in den Kühlschrank gelegt werden und genauso nicht an einen warmen Ort gestellt werden.

Von der Mitte des Teigs ausgehend, wird der Teig sehr dünn ausgerollt. Der Teig wird nudeldünn vollständig ausgerollt und darf jetzt kurz trocknen. Anschließend wird der Teig gerollt. Mit einem großen scharfen Messer wird der Teig in die Tagliatelle geschnitten. Schon sind die selbstgemachten Tagliatelle fertig.

Extratipp: Die Raffinessen der Küche

Das fertige Gericht kann mit einer eiskalten Bio-Zitrone ein frisches Topping erhalten. Alternativ kann der cremigen Sahnesoße einige Zitronenraspelstücke zugefügt werden. Dazu wird eine Bio-Zitrone ordentlich sauber geschrubbt, getrocknet und in das Tiefkühlfach gelegt. Zu jeder Zeit lässt sich die Zitrone fein raspeln und verleiht jedem Gericht und Dessert eine sommerliche frische Nuance.

Heading Test

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Um sich selbst und seine Gäste zu verwöhnen, sollte der Original Hartkäse aus Italien stets zur Hand sein. Beim Geschmack kommt es beim Parmesan auf den Reifegrad an. Parmesan, auch Parmigiano Reggiano genannt, ist vom Geschmack salzig und leicht fruchtig zugleich. Gourmets lieben dieses pikante I-Tüpfelchen, auf möglichst vielen Speisen.

Wie bei einem guten Wein gibt es beim Parmesan unterschiedliche Reifegrade. Der Jahrgang des Parmesans wird auf der goldgelben Rinde eingestanzt. Der Parmigiano ist durch ein DOP-Siegel geschützt. Ein guter Parmesankäse ist von seiner Konsistenz her körnig. Der junge Parmesan ist ein „nuovo“ und reift 12 Monate lang. Weitere Reifezeiten von 3 bis 6 Jahre folgen. Der „straveccio“ reift drei Jahre lang. Der „straveccione“ gar vier und die Krönung der aromatischen Serie liefert der 6-jährige „extra straveccione“.

Geriebener Parmesan sollte möglichst nicht verwendet werden. Ein Stück guter Parmesan sollte immer im Hause vorhanden sein. Im Idealfall stammt der Parmesan vom Fachhändler und nicht aus dem Discounter. Zu Hause wird er frisch gehobelt und anschließend verpackt im Kühlschrank aufbewahrt. So lässt sich der Käse gut 14 Tage aufbewahren.

Warum Jumbo Garnelen statt Garnelen?

Die Garnelengröße bestimmt den Namen. Garnelen gehören der Gruppe der Zehnfußkrebsen an. Sie können bis zu 30 Zentimeter groß werden. Die Tiefsee-Garnelen sind im rohen Zustand rosa, die anderen Sorten sind glasig-blaugrau. Der Handel unterscheidet vor allem über die Größe. Große Garnelen werden Riesengarnelen oder Gambas, wie in Spanien üblich, genannt. Die größten Sorten werden Jumbogarnelen bzw. Tiger- oder Kingprawns genannt.

Kleine Garnelen werden als Shrimps gehandelt. Scampis gehören nicht zu der Gruppe der Garnelen. Sie besitzen lange Scheren statt Fühler. Zudem ist die breite und kräftige Schwanzflosse rötlich gefärbt. Nordseegarnelen werden lediglich bis zu acht Zentimeter groß.

Gefrorene Garnelen, wie auch die Jumbogarnelen, sollten vor dem Braten aufgetaut und abgespült werden. Nach dem Auftauen sollten sie rasch angebraten oder gerillt werden. Mit Schale gekocht, gegrillt oder gebraten schmecken sie aromatisch. Der Nachteil ist lediglich, dass sie gepellt werden müssen. Für das Gericht „Tagliatelle mit Kirschtomaten und Jumbogarnelen“ sind gepellte Jumbogarnelen anzuraten. In Kombination mit den Tagliatelle wäre das Pellen auf dem Teller mühsam und eher unappetitlich.

Titelbild von Solstizia - istockphoto.com

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