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Teriyaki Sauce schnell gemacht

von Rene
Schon gewusst? Teriyaki Sauce selber zu machen ist ganz einfach. Das Originalrezept besteht aus nur vier Zutaten. Natürlich kannst Du Deine Teriyaki Sauce auch etwas aufwendiger zubereiten. Sie passt hervorragend zu vielen Fleisch- und Fischgerichten. Auch Gemüse lässt sich damit raffiniert verfeinern.
4.9 aus 89 Bewertungen
Vorbereitung 5 Min.
Zubereitung 15 Min.
Gericht Saucen & Dips
Land & Region Japan
Menge 300 ml
Kalorien 1 kcal

Küchenhelfer

  • Pfännchen zum Rösten der Sesamsamen
  • gut schließendes Glas zum Aufbewahren

Zutaten
  

  • ½ Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer 1,5-2 cm
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Speiseöl
  • 100 ml Sojasauce
  • 100 ml Mirin
  • 100 ml Sake
  • 50 g Kristallzucker alternativ: brauner Zucker

Optional

  • 2 EL geschälte Sesamsamen

Zubereitung
 

  • Wenn Du Sesamsamen verwenden möchtest, röstest Du zuerst 2 EL geschälte Sesamsamen in einem Pfännchen kurz an und stellst sie beiseite.
    Teriyaki Sauce Schritt 1
  • Für die Sauce schälst Du ½ Knoblauchzehe und 1 Stück Ingwer von einer Länge zwischen 1,5 und 2 cm.
    Teriyaki Sauce Schritt 2
  • Du erhitzt 1 EL Sesamöl sowie 1 EL Speiseöl in einem Topf und dünstet den Knoblauch und den Ingwer etwa 2 Minuten lang an.
  • Dann streust Du 50 g Zucker in den Topf und lässt ihn unter ständigem Rühren schmelzen. Der Zucker soll nicht zu dunkel werden.
    Teriyaki Sauce Schritt 4
  • Anschließend gießt Du 100 ml Sojasauce, 100 ml Mirin und 100 ml Sake dazu.
    Teriyaki Sauce Schritt 5
  • Du nimmst die Hitze zurück und lässt die Sauce 10-15 Minuten lang köcheln. Regelmäßig umrühren, damit sich der Zucker vollständig auflöst.
  • Kurz bevor die Sauce fertig ist, mischst Du die gerösteten Sesamsamen hinein.
    Teriyaki Sauce Schritt 7
  • Du nimmst den Topf vom Herd, entfernst die Knoblauchzehe und das Ingwerstück. Dann lässt Du die Sauce abkühlen.

Gut zu Wissen

  • Das würzige Aroma der Sauce kommt durch die Kombination von Sojasauce, Sake und Mirin zustande. Durch die Beigabe von Zucker wird der herbe Geschmack etwas gemildert. Falls Du weitere Zutaten wie Ingwer oder Knoblauch verwendest, sollen diese nicht dominieren. Der typische Teriyake-Geschmack geht sonst verloren.
  • Wenn Du den Ingwer oder die Knoblauchzehen nicht zu stark zerkleinerst, kannst Du sie schnell aus der fertigen Sauce entfernen.
  • Damit sich die warmen Zutaten möglichst gleichmäßig vermischen, musst Du regelmäßig umrühren. Vor allem der Zucker löst sich dann gut auf. Außerdem stellst Du beim Rühren fest, wie stark die Sauce bereits eingekocht ist.
  • Am besten nimmst Du die Sauce vom Herd, wenn Sie noch ein bisschen flüssiger ist, als Du möchtest. Sie dickt durch das Abkühlen etwas ein.
  • Falls Du für das Teriyaki Sauce-Rezept kein Sesamöl hast, nimmst Du entsprechend mehr vom Speiseöl Deiner Wahl.
  • In einem sauberen, gut schließenden Gefäß hält sich die Sauce im Kühlschrank einige Tage.

Nährwerte

Kalorien: 1kcalKohlenhydrate: 1gEiweiß: 1gFett: 1gZucker: 1gCalcium: 1mgEisen: 1mg
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Woher kommt Teriyaki Sauce?

Die dunkle Würzsauce stammt aus Japan. Mit Ausnahme von Zucker besteht das Grundrezept aus typisch japanischen Zutaten. Teriyaki bedeutet in etwa glänzend und geschmort. Das Wort bezeichnet daher die Zubereitungsweise und die Optik der fertigen Sauce. In Japan ist es üblich, die Würzsauce selbst herzustellen und einen kleinen Vorrat aufzubewahren. Fertige Teriyaki Sauce ist in den Geschäften daher seltener zu finden als in anderen Ländern.

Original Teriyaki Sauce-Rezept – die Grundzutaten

Das Grundrezept für japanische Teriyaki Sauce ist sehr einfach. Es besteht aus den vier Zutaten Soyasauce, Sake, Mirin und Zucker, die im Verhältnis 2:2:2:1 in einem Topf gemischt und für 10-15 Minuten gekocht werden. Sobald die Sauce leicht eingedickt ist, ist sie bereits fertig. Du hast immer die Möglichkeit, etwas mehr oder etwas weniger von einer Zutat zu verwenden. So passt Du das Saucenaroma an das Gericht an, für das Du die Würzsauce verwenden möchtest.

  • Sojasauce: Die Herstellung von Sojasauce ist eine Wissenschaft für sich. Sie besteht aus Wasser, Sojabohnen, Getreide und Salz. Durch Fermentation entsteht das Aroma. Für die kostengünstige Herstellung von Massenware werden Zusatzstoffe verwendet, die den zeitaufwendigen Prozess abkürzen. Hochwertige traditionelle Sojasauce kostet mehr, zeichnet sich aber durch einen komplexen, intensiven Geschmack aus.
  • Mirin: Wie bei Sojasauce gibt es auch bei Mirin Qualitätsunterschiede zwischen billigen und hochpreisigeren Produkten. Echter Mirin ist ein süßer Reiswein, der aus vergorenem Klebreis hergestellt wird. Er trägt die Bezeichnung Hon Mirin. Preiswerte Produkte sind in der Regel eine Mischung aus Reisextrakt, Zucker und Alkohol.
  • Sake: Sake ist ebenfalls ein traditioneller japanischer Reiswein. Je stärker die Reiskörner poliert sind, desto höher ist die Qualitätsstufe. Um Teriyaki Sauce selber zu machen, nimmst Du einen normalen Sake.

Zutaten für ein erweitertes Teriyaki Sauce-Rezept

Das Originalrezept für Teriyaki Sauce lässt sich leicht variieren. Folgende Zutaten passen sehr gut zum traditionellen Grundrezept:

  • Sesam: Sowohl Sesamöl als auch Sesamsamen sind eine ausgezeichnete Ergänzung. Das nussige Aroma harmoniert sowohl mit den Grundzutaten als auch mit gebratenen oder gedünsteten Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten.
  • Ingwer: Viele Rezepte würzen die Sauce zusätzlich mit etwas Ingwer. Es lohnt sich, wenn Du dazu frischen Ingwer und nicht den getrockneten nimmst. Getrockneter Ingwer hat zwar die gewünschte Schärfe, aber die typische leichte Zitrusnote erhältst Du nur, wenn Du frische Ingwerwurzel verwendest.
  • Knoblauch: Nachdem die Würzsauce international bekannt wurde, entstanden schnell Varianten mit Knoblauch. Das liegt vermutlich daran, dass er als Zutat in der europäischen und amerikanischen Küche sehr weit verbreitet ist.
  • Honig, brauner Zucker oder Sirup: Für die Originalsauce verwendest Du normalen Kristallzucker. Allerdings eignen sich aromatischere Süßungsmittel wie Honig, Sirup oder braune Zuckerarten sehr gut für dieses Rezept.

Wozu passt Teriyaki Sauce?

Ganz gleich, ob Du die Original-Sauce oder eine Variante zubereitest: Sie passt zu vielen verschiedenen Gerichten. Zu den klassischen Rezepten zählen:

  • Lachsfilet mit Teriyaki: Dieses leckere Fischgericht ist schnell zubereitet. Du grillst oder bäckst die Lachsfilets kurz auf beiden Seiten. Zum Schluss gibst Du die Sauce auf den warmen Fisch.
  • Beef Teriyaki: Die Sauce eignet sich hervorragend zum Marinieren von Rindfleisch. Du schneidest ein Stück Fleisch von guter Qualität in Stücke und marinierst sie mindestens 30 Minuten in der Teriyaki-Sauce. Danach brätst Du das marinierte Rindfleisch mit Gemüse Deiner Wahl in einer Pfanne.
  • Chicken Teriyaki: Für Teriyaki-Huhn schneidest Du das Fleisch in mundgerechte Stücke, schmorst sie mit Gemüse kurz an und fügst die Sauce hinzu.
  • Tofu Teriyaki: Für ein vegetarisches oder veganes Teriyki-Gericht nimmst Du Tofu, schneidest ihn in Scheiben und bäckst sie in der Pfanne. Die gebackenen Tofuscheiben übergießt Du dünn mit der Sauce. Dazu servierst Du Gemüse und Reis.
  • Gemüsepfanne Teriyaki: Für dieses fleischlose Gericht eignen sich beispielsweise Zwiebeln, Paprika, Karotte, Zuckerschoten und Brokkoliröschen. Du dünstest sie in Öl und gibst anschließend die Sauce hinzu.

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