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Rezept

Wie macht man Tzatziki eigentlich? Wenn Du Dir schon einmal diese Frage gestellt hast, wirst Du in diesem Tzatziki-Rezept alle wichtigen Informationen finden. Tzatziki selber machen ist gar nicht schwierig. Du benötigst nur wenige Zutaten, und die Arbeitsschritte sind einfach. Überzeuge Dich selbst - dann kannst Du schon bald den cremigen Joghurt-Dip genießen. Er schmeckt zu Fleisch, Fisch, Gemüse und natürlich zu frischem Brot.
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Zubereitung 15 Min.
Gesamt 15 Min.
Gericht Saucen & Dips
Menge 4 Portionen

Küchenhelfer

  • Gemüseschäler
  • Gemüsereibe mit großen Löchern
  • 2 Schüsseln
  • Knoblauchpresse
  • sauberes Küchentuch oder Küchenkrepp

Zutaten
  

  • 2 Salatgurken
  • Salz
  • 3 TL Weißweinessig
  • 300 g griechischer Joghurt alternativ 150 g Naturjoghurt (3,5 % und 150 g Speisequark (40 %))
  • ½ Knoblauchzehe
  • 3 TL Natives Olivenöl extra
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • optional: einige Stängel frischer Dill

Zubereitung
 

  • Du schälst 2 mittelgroße Gurken und schneidest beide Enden ab. Danach reibst Du die Gurken mit einer Gemüsereibe in eine Schüssel. Am besten verwendest Du die Seite mit den größten Löchern, um die Gurken zu verarbeiten. Gurkenscheiben oder -stücke eignen sich für dieses Rezept nicht so gut. Du fügst eine Prise Salz und 1 TL Weißweinessig hinzu. Alles vermischen und Schüssel beiseitestellen.
  • In eine weitere Schüssel gibst Du 300 g griechischen Joghurt. Falls Du Naturjoghurt und Quark verwendest, verrührst Du jeweils 150 g davon zu einer homogenen Masse.
  • Du schälst 1 Knoblauchzehe und presst nach Belieben die ganze Zehe oder die Hälfte davon über den Joghurt. Anschließend fügst Du 3 TL Natives Olivenöl extra, 2 TL Weißweinessig, etwas Salz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle hinzu. Alles sehr gut mit einer Gabel oder einem Löffel verrühren.
  • Anschließend gießt Du die Flüssigkeit ab, die die gehobelten Gurken abgegeben haben. Danach presst Du die Gurken mit den Händen, einem sauberen Küchentuch oder Küchenkrepp noch einmal gründlich aus.
  • Die ausgepressten Gurken gibst Du zu den Zutaten in der anderen Schüssel und rührst sie unter, bis sie sich gleichmäßig verteilt haben.
  • Zum Schluss schmeckst Du Deine Mischung noch einmal mit Salz, Pfeffer und Weißweinessig ab. Danach stellst Du sie für einige Zeit abgedeckt zum Durchziehen in den Kühlschrank.
  • Wenn Du möchtest, braust Du vor dem Servieren einige Stängel Dill mit kaltem Wasser ab und schneidest sie klein. Den klein geschnittenen Dill rührst Du unter oder verwendest ihn zum Garnieren.

Gut zu Wissen

  • Kleinere oder mittelgroße Gurken sind oft aromatischer als die langen Gurken. Es lohnt sich, eine Gurkensorte mit gutem Geschmack auszusuchen, die Du für das Tzatziki-Rezept verwenden kannst.
  • Die Knoblauchmenge lässt sich nach Belieben variieren. Falls Du Tzatziki selber machen möchtest, um es als Dip oder Brotaufstrich zu verwenden, nimmst Du etwas weniger. Dadurch kommt das frische Gurken-Joghurt-Aroma besonders gut zur Geltung. Als Beilage zu Souvlaki und anderen kräftigen Grillfleisch-Gerichten kannst Du auch mehr Knoblauch verwenden.
  • Es ist wichtig, dass keine Stückchen vom Knoblauch übrig bleiben. Statt mit der Knoblauchpresse kannst Du den Knoblauch zusammen mit dem Olivenöl in die Küchenmaschine geben. Dann hackst Du den Knoblauch sehr fein. Er vermischt sich dadurch mit dem Olivenöl und lässt sich bequem unterrühren.
  • Weißweinessig ist der Klassiker für ein griechisches Tzatziki-Original-Rezept. Sein Aroma harmoniert hervorragend mit den weiteren Zutaten. Falls Du keinen hast, nimmst Du einen anderen aromatischen, aber nicht zu scharfen Essig. Eine weitere Möglichkeit ist, den Essig ein wenig zu verdünnen.
  • Der fertige Dip sollte gut abgeschmeckt sein. Du bekommst eine leichte Säure durch den Weißweinessig, Würze durch den schwarzen Pfeffer und die Aromen von Knoblauch, Olivenöl und frischen Gurken. Du hast die richtige Mischung, wenn Du alles herausschmecken kannst, aber alle Zutaten miteinander harmonieren. Damit Du nicht zu stark salzt, nimmst Du zunächst erst eine Prise und fügst zum Schluss bei Bedarf noch mehr hinzu.
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