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Kichererbsen Curry einfach & schnell

von Rene
Kichererbsen-Curry: Ein tolles Gericht, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Die reine Kochzeit liegt bei unter 15 Minuten. Eine leckere Gewürzmischung sorgt dafür, dass es Dir trotzdem richtig gut schmeckt. Wenn Du möchtest, kannst Du das Curry-Rezept mit weiteren Zutaten ergänzen, die Du gerade zu Hause hast.
4.9 aus 56 Bewertungen
Vorbereitung 10 Min.
Zubereitung 15 Min.
Gesamt 25 Min.
Gericht Hauptgericht
Menge 4 Portionen

Küchenhelfer

  • Sieb
  • Knoblauchpresse
  • große beschichtete Pfanne oder Wok-Pfanne

Zutaten
  

  • 500 g Kichererbsen Abtropfgewicht aus Dose oder Glas
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer 4-5 cm
  • 400 g Tomaten Dose, ganz
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Kardamom gemahlen
  • 1 ½ TL Zimt gemahlen
  • Chiliflocken nach Geschmack
  • 2 EL gutes Speiseöl
  • 1 TL Honig
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • ½ Limette alternativ: Zitrone
  • Korianderblätter zum Garnieren

Zubereitung
 

  • Du gibst die Kichererbsen in ein Sieb, wäschst sie unter fließendem Wasser ab und lässt sie gut abtropfen.
    Kichererbsen Curry Schritt 1
  • Dann ziehst Du von den 3 Frühlingszwiebeln das äußerste Blatt ab, schneidest an beiden Enden ein Stück ab und schneidest sie in Ringe. Den Ingwer und die 2 Knoblauchzehen schälst Du und schneidest sie in Stücke.
    Kichererbsen Curry Schritt 2
  • In einer kleinen Schüssel vermischst Du 2 TL Currypulver, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Kardamom, 1½ TL Zimt und einige Chiliflocken.
    Kichererbsen Curry Schritt 3
  • Danach erhitzt Du 2 EL Speiseöl in einer beschichteten Pfanne und dünstest die Frühlingszwiebelringe bei mittlerer Hitze an.
    Kichererbsen Curry Schritt 4
  • Anschließend presst Du die Knoblauch– und Ingwerstücke über die Zwiebeln und gibst Deine Gewürzmischung dazu. 1-2 Minuten unter ständigem Rühren weiterdünsten lassen.
    Kichererbsen Curry Schritt 5
  • Du gibst 400 g Tomaten, 400 ml Kokosmilch und 500 g Kichererbsen in die Pfanne und rührst gut um. Temperatur erhöhen und die Mischung einmal aufkochen lassen.
    Kichererbsen Curry Schritt 6
  • Anschließend lässt Du das Curry bei niedriger Temperatur 10-15 Minuten weiterköcheln. Das Curry ist fertig, wenn die Tomaten weitgehend zerfallen, die Kichererbsen aber noch nicht zerkocht sind.
  • Zum Schluss rührst Du 1-2 TL Honig unter das Curry und schmeckst es mit Salz, schwarzem Pfeffer und Limettensaft ab.
    Kichererbsen Curry Schritt 8
  • Vor dem Servieren wäschst Du eine Handvoll Korianderblätter und streust sie über das Curry.
    Kichererbsen Curry

Gut zu Wissen

  • Unbedingt kochen: Rohe Kichererbsen enthalten Phasin, das zu Vergiftungssymptomen führt. Da es zu den Eiweißen zählt, zerfällt es beim Erhitzen. Garen bei über 70 °C reicht aus, um es unschädlich zu machen. Kichererbsen in Dosen oder Gläsern sind bereits vorgegart. Das erneute Kochen während der Curry-Zubereitung stellt sicher, dass kein Phasin mehr vorhanden ist.
  • Würzung anpassen: Wie viel Du beim Abschmecken nachwürzen musst, hängt unter anderem vom Aroma Deines Currypulvers ab. Es gibt milde oder scharfe Mischungen, einige schmecken exotisch, andere nach Sellerie oder Lorbeer. Für das Kichererbsen-Curry eignet sich am besten eine nicht zu scharfe Mischung, bei der keine Geschmackskomponente zu stark hervorsticht.
  • Koriander: An dieser Stelle ist das Korianderkraut gemeint, das im spanischen und englischen Sprachraum als Cilantro bekannt ist. Von der gleichen Pflanze stammen auch die Samen, die gemahlen als Brot-, Gebäck- oder Eintopfgewürz verwendet werden. Wenn Du keine Korianderblätter hast oder den Geschmack nicht magst, kannst Du sie durch Petersilie ersetzen.
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Kichererbsen: ein tolles Nahrungsmittel

Diese Frage stellt sich vermutlich jeder irgendwann: Woher kommt die Bezeichnung Kichererbse? – Die erste Hälfte des Worts hat nichts mit kichern zu tun. Sie leitet sich aus dem lateinischen Gattungsnamen cicer für die Pflanze ab. Mit den grünen Gartenerbsen ist die Kichererbse übrigens nur entfernt verwandt. Die Samen der Kichererbse werden seit Jahrtausenden genutzt. Erste Spuren gezielten Anbaus finden sich in Kleinasien. Von dort aus verbreitete sie sich als Nutzpflanze weiter. Im Mittelmeerraum, Nordafrika und Indien gibt es bis heute zahlreiche Rezepte mit Kichererbsen oder Kichererbsenmehl.

Lange Zeit waren Kichererbsen bei uns vor allem als Zutat für Hummus und Falafel bekannt. Doch da sich die Hülsenfrucht hervorragend für vegetarische und vegane Gerichte eignet, gibt es inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Kichererbsen-Rezepte. Die gelben Samen schmecken nicht nur angenehm nussig, sie enthalten auch reichlich wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren. Für die schnelle Küche sind Kichererbsen ebenfalls ideal. Zusammen mit frischem Gemüse, etwas Brühe und einer leckeren Gewürzmischung kochst Du schnell und einfach leckere Eintöpfe und Curries.

Curry und Currypulver: Was ist der Unterschied?

Curry kann zwei verschiedene Dinge bedeuten: erstens das gelbe Gewürzpulver und zweitens ein Eintopfgericht mit einer cremigen Sauce. Eines ist beiden Bedeutungen gemeinsam. Sowohl von der Gewürzmischung als auch von den den Eintöpfen gibt es zahllose Varianten. Die fertige Curry-Mischung stammt von den Briten, die die vielseitige indische Küche schätzen gelernt hatten. Currypulver war und ist eine unkomplizierte Möglichkeit, Gerichte ähnlich wie in der indischen Küche zu würzen. Im Ursprungsland Indien selbst mischen Köchinnen und Köche ihr individuelles Currygewürz selbst. Bei den Fertigmischungen gibt es große Unterschiede. Das kannst Du selbst feststellen, wenn Du die Zutatenlisten von Curry-Mischungen durchliest und miteinander vergleichst.

Curry als Eintopfgericht ist ebenso vielfältig. Es kann mit Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchten oder Gemüse zubereitet werden oder einer beliebigen Kombination dieser Zutaten. In der indischen Küche wird meist zuerst eine würzige Grundlage aus Fett, Zwiebeln, Knoblauch und weiteren Gewürzen hergestellt. Dann folgen wasserreiche Gemüse wie Tomaten sowie Flüssigkeiten. Die Hauptzutaten ziehen anschließend in dieser Mischung, bis sie gar sind und die Aromen angenommen haben. Zum Schluss wird noch einmal abgeschmeckt.

Kichererbsen-Curry: Tipps zum Variieren

Wie andere Eintopfgerichte ist auch Kichererbsen-Curry nahezu beliebig mit weiteren Gemüsesorten erweiterbar. Du kannst es beispielsweise durch Paprika, grüne Bohnen, Brokkoli-Röschen oder Kartoffeln ergänzen. Hier sind noch weitere Variationsideen:

  • Hähnchencurry: Das Kichererbsen-Curry lässt sich problemlos ais Hähnchencurry zubereiten. Dazu brauchst Du lediglich 2-3 Hähnchenbrustfilets, die Du wäschst, trockentupfst und in mundgerechte Stücke schneidest. Dann gibst Du sie zusammen mit den Kichererbsen in die Pfanne. Gegebenenfalls musst Du etwas mehr Flüssigkeit zufügen als beim Originalrezept und noch einmal nachwürzen.
  • Mit Spinat: Eine schöne Ergänzung für das Kichererbsen-Curry ist Spinat. Du nimmst etwa 100 g Blatt- oder Babyspinat, wäschst ihn kurz und gibst ihn zusammen mit den Tomaten und den Kichererbsen in die Pfanne.
  • Mit Mango: Dein Curry wird angenehm fruchtig und etwas milder, wenn Du frische Mangowürfel darunter mischst. Sie kommen erst ganz zum Schluss in die Pfanne, damit sie ihr Aroma behalten.
  • Mit Feta: Du nimmst einen Block Feta und rührst die Hälfte gegen Ende der Kochzeit unter die anderen Zutaten. Die andere Hälfte verteilst Du direkt vor dem Servieren auf dem Curry. Wenn Du möchtest, kannst Du den Feta zuerst in etwas Öl anrösten.

Was passt zu Kichererbsen Curry?

Zu Kichererbsen-Curry passen zwei Beilagen besonders gut: frisches Brot und Reis.

  • Brot: Zum Curry kannst Du fast alle Brotsorten servieren: indisches Naan oder Roti, italienische Focaccia, französisches Baguette oder ein kräftiges Bauernbrot. Wichtig ist, dass das Brot möglichst frisch ist.
  • Reis: Die klassische asiatische Beilage bereitest Du parallel zum Curry zu. Zusammen mit Naturreis ist das Kichererbsen-Curry eine vollwertige, sehr sättigende Hauptmahlzeit. Basmati- oder Jasminreis zeichnen sich durch ein besonderes Aroma aus und schmecken ausgezeichnet zu dem würzigen Curry.

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